In und rund um Gotha kennt man ihn einfach. Er und natürlich auch sein Laden sind eine Marke. Cihan Gök ist der Inhaber des Bosporus-Kebab-Hauses am Schützenberg. Nicht gerade Eins-A-Lage. Wenig Parkplätze und auch nicht wirklich zentral gelegen. Umso beeindruckender ist es, dass das Kebab-Haus Ende März sein 30-jähriges Geschäftsjubiläum feiert. 30 Jahre unverändert erfolgreich – und unverändert an gleicher Stelle.
Doch was macht den „Bosporus“ am Gothaer Schützenberg so besonders? Die Antwort fällt dem 43-Jährigen nicht schwer. „Wir sind einzigartig weit und breit. Wir stellen unsere Spieße selbst her. Das Fleisch dafür kaufen wir bei Gönnataler – einem Thüringer Qualitätshersteller. Auch unser Brot backen wir selbst. Unsere Soßen kommen eben auch nicht aus dem Großhandel, sie sind ebenfalls alle selbstgemacht. Und das schmeckt man.” Neben Döner, Pizzen und Börek bietet das kleine „Bosporus“-Team auch Burger an. Mit selbstgemachten Patties – das versteht sich ja von selbst.
Cihan Göks Imbiss-Geschäft lebt von der Stammkundschaft. „Und die ist nicht selten da, auch nach drei Jahrzehnten“, freut er sich. Sein Geschäft ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, sein Lieferdienst wird in dieser Zeit ebenso gern in Anspruch genommen. „Auch das machen wir selbst und verzichten auf Firmen wie Lieferando.” Aus Prinzip…
Der Inhaber selbst kam mit 15 Jahren aus Nürnberg nach Gotha und übernahm später das Geschäft seiner Eltern. Heute wie damals stand und steht er meist in der Küche. Mit ihm arbeiten noch drei weitere Angestellte im „Bosporus“. Nicht zu vergessen seine 72-jährige Mutti, die nach wie vor hilft, so oft es nötig ist.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 3 (2026)




















