„Drei Bäume für die Einheit“

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„Drei Bäume für die Einheit“ im Gothaer Volkspark-Stadion gepflanzt. Foto: Stadtverwaltung Gotha

Gotha (red/dg, 5. Dezember). „Drei Bäume für die Einheit“ – mit dieser Idee wurden anlässlich des Mauerfalls deutschlandweit bereits rund 300 Wiedervereinigungsdenkmale gepflanzt. Am 31. Oktober 2014 pflanzte die damalige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Schirmherrin der Aktion in Bonn ein solch „wachsendes“ Denkmal.

In diesem Jahr pflanzte auch die Stadt Gotha „Drei Bäume für die Einheit“. Als Standort für das Denkmal wurde das traditionsreiche Volkspark-Stadion mit seiner überregionalen Bedeutung und als ein Ort der Begegnung gewählt.

Drei Bäume werden in Form eines gleichseitigen Dreiecks gepflanzt. Symbolisch für den Westen eine Buche und für den Osten eine Kiefer. Die traditionsreiche Eiche im Norden steht für das wiedervereinigte Deutschland. Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes, gemäß dem Zitat von Willy Brandt „Es muss zusammenwachsen, was zusammengehört.“.

Die Idee von Werner Erhardt zum Denkmal wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der damaligen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vorgestellt und ausgezeichnet.

Die Landschaftsgärtnerei Bielert GmbH aus Friedrichroda erhielt den Auftrag zur Pflanzung und Pflege der Bäume. Betreut wurde die Pflanzung durch das städtische Gartenamt.

Das anlässlich der gemeinsamen Pflanzung aufgestellte Schild dieser besonderen „Drei Bäume für die Einheit“ wird dauerhaft auf die denkwürdige Pflanzung hinweisen.

H&H Makler

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