Hörspiel, Kurzfilm oder Skulptur? In den Workshops und im Rahmen der Projekte des Bereichs Bildung und Vermittlung ist im vergangenen Jahr viel entstanden. Objekte der Friedenstein-Sammlung wurden in den Fokus genommen, Geschichten in und um Gotha aufgeschrieben und vertont. Das geht aus einer Meldung der Friedenstein Stiftung Gotha hervor.
Die Ausstellung „Eine Tüte Buntes – ein kreativer Jahresrückblick“ präsentiert in der Wunderkammer Friedenstein diesjährige Projektergebnisse. Die kleine Schau wird am Donnerstag, 23. Oktober, eröffnet, Beginn der Vernissage ist um 17 Uhr.
Im Anschluss, ab 19 Uhr, zeigen die israelische Sängerin Hadar Maoz und der Violinist Johannes Gräßer, wie lebendig Tradition sein kann. Maoz ist Multiinstrumentalistin mit persischen Wurzeln, Gräser hat sich auf Klezmer, osteuropäische und aschkenasische Musik spezialisiert. Er ist künstlerischer Leiter und Manager der „Jüdisch-Israelischen-Kulturtage in Thüringen“.
In ihrem Konzert „The Persian Groove“ vereinen die Künstler traditionelle jüdische Klänge aus Zentralasien mit Groove und Blues, gespielt auf zum Teil historischen Instrumenten. Mit dem musikalischen Abend schließt die Friedenstein Stiftung Gotha das Wunderkammer-Jahresprojekt „Spuren jüdischen Lebens“ ab.
Die Ausstellung „Eine Tüte Buntes – ein kreativer Jahresrückblick“ ist noch bis 19. Dezember zu sehen. Die Öffnungszeiten der Wunderkammer sind: Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr und Freitag von 10 bis 14 Uhr.























