Festakt für das Ehrenamt: Sportler aus dem Landkreis in Erfurt gewürdigt

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Stefan Gruhner (l.) und Martin Falk (l.)

Der Landessportbund Thüringen (LSB) und die Thüringer Staatskanzlei zeichneten gemeinsam am 1. Dezember verdienstvolle Ehrenamtliche aus. 41 Engagierte aus ganz Thüringen kamen im Erfurter Dompalais zusammen, um die Ehrungen von Stefan Gruhner, Europaminister in der Landesregierung, und LSB-Vizepräsident entgegenzunehmen.

Mit der Auszeichnung setzen der LSB und die Staatskanzlei ein deutliches Zeichen für den hohen Stellenwert des Ehrenamts im Sport. Unter den Ausgezeichneten waren auch vier Sportler aus dem Landkreis Gotha.

Einer der Geehrten ist Martin Falk (auf dem Foto mit Minister Gruhner). Seit 2006 steht Martin Falk auf dem Platz als Schiedsrichter und stellt unter Beweis, wie wichtig Engagement und Fairness im Fußball sind. Zudem trägt er seit 2023 als Schiedsrichterobmann im KFA Westthüringen Verantwortung für rund 140 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Das Fundament für die Arbeit des Schiedsrichterwesens im Kreis wurde von Martin Falk maßgeblich neugestaltet.

Auch Anke Langer (Foto) konnte sich über eine Ehrung freuen. Sie ist seit vielen Jahren Dreh- und Angelpunkt des TSV 1869 Sundhausen – auf und neben dem Platz. Mit großem Engagement begleitet sie den Fußballnachwuchs seit 2016 von den Bambini bis zu den C-Junioren. Damit stellt Anke Langer ein leuchtendes Beispiel für gelebtes Ehrenamt dar. Und sie freute sich in Erfurt über die Auszeichnung, wie sie gegenüber Oscar am Freitag bekundete: „Es ist schön, wenn das Ehrenamt gewürdigt wird. Und es ist toll, hier im Dompalais auch viele andere Sportler aus Thüringen kennenzulernen.“

Ebenfalls geehrt wurden Stefan Ulrich, Vorsitzender des SV 05 Friedrichroda e.V., und Ali Moovasi vom Bushido Waltershausen e.V. Stefan Ulrich ist seit 20 Jahren der organisatorische Mittelpunkt des „Special Olympics Thüringen” – Landeswettbewerbs im Tischtennis. Jahr für Jahr ermöglicht er gemeinsam mit fast 100 Helfenden, dass rund 200 Athletinnen und Athleten mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung in einem professionellen, wertschätzenden Umfeld Sport erleben können. Ali Moovasi leitet mehrere Karate-Trainingsgruppen in Waltershausen und Bad Liebenstein und ist eine tragende Säule der gesamten Vereinsorganisation. Des Weiteren wird er national wie international für seine Expertise als Kampfrichter geschätzt. Der in Afghanistan geborene Ali Moovasi ist ein Vorbild für Trainer, Sportler und Ehren- amtliche gleichermaßen.

Zum Abschluss betonte der auch für den Sport verantwortliche Staatskanzleiminister Stefan Gruhner einmal mehr den Wert des Ehrenamts: „Ob Trainer, Organisatoren oder Schiedsrichter – sie alle sind das Rückgrat des Sports im Grünen Herzen Deutschlands. Er lebt vom Einsatz seiner Ehrenamtlichen – ohne sie gäbe es vielerorts keinen Trainingsbetrieb, keine Wettkämpfe und kein echtes Gemeinschaftsgefühl. Im neuen Landesprogramm stehen 15 Millionen Euro für die Förderung des Ehrenamts bereit. Weitere 3,5 Millionen stehen für die Ehrenamtsstiftung zur Verfügung.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 12 (2025)

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