Gothaer Bus-Streit: Gläubigerversammlung am heutigen Dienstag

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Neue Infos im Gothaer Bus-Streit: Nach gut zwei Stunden Beratung war am heutigen Dienstag die Gläubigerversammlung der insolventen Regionalen Verkehrsgemeinschaft Gotha (RVG) zu Ende. Der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Rolf Rombach, wurde dabei mit überwältigender Mehrheit bestätigt.

Ein Abwahlantrag sei gescheitert, so heißt es in einer knappen Pressemitteilung, die von der Regionalen Verkehrsgemeinschaft (RVG) im Nachgang der Versammlung versendet wurde. Darin wurde auch betont, dass die Gläubigerversammlung ein „wesentlicher Bestandteil des Insolvenzverfahrens und daher nicht öffentlich“ sei.

Die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha – RVG i. V. führt nach eigener Aussage ihren Geschäftsbetrieb weiter. „Insofern ist gesichert, dass im Landkreis Gotha der öffentliche Nahverkehr im vollen Umfang angeboten wird – sowohl im Umfang als auch in der Qualität des Services.“

Auch die Firma Steinbrück wertete die Gläubigerversammlung als Teilerfolg. In einer von Wolfgang Steinbrück unterschriebenen Pressemitteilung verwies die Firma darauf, dass der Insolvenzverwalter Rolf Rombach die „Forderungen der Fa. Steinbrück“ anerkenne und diese „als Hauptgläubiger bestätigt“ habe.

Zugleich bestätigte die Firma Steinbrück, dass „dieser Teilerfolg zunächst nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sein kann und wir an unseren bekannten Forderungen festhalten.“

Hintergrund ist der seit über einem Jahr bestehende Streit zwischen Steinbrück und der RVG (wir berichteten). Dabei geht es um die Höhe von Vergütungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der im Januar 2017 eskalierte und zur doppelten Bedienung von Buslinien führte.

 

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