Gothaer Weihnachtskrippe ist in den „Pop-up-store“ eingezogen

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Gothaer Weihnachtskrippe ist in den „Pop-up-store“ eingezogen. Bild: Stadtverwaltung Gotha - Informationsamt

Gothaer Weihnachtskrippe ist in den „Pop-up-store” eingezogen

Die Gothaer Weihnachtskrippe der Erfurter Holzschnitzmeisterin Karin Hübeler ist in dieser Woche, mit dem Start des Gothaer Weihnachtsmarktes, in den „Pop-up-store“, im „Haus zur Goldenen Henne” am Hauptmarkt 36, eingezogen.

Vor elf Jahren hatte Oberbürgermeister Knut Kreuch initiiert, eine Weihnachtskrippe mit bekannten Figuren aus der Gothaer Stadtgeschichte zu gestalten. Karin Hübeler hatte die Figuren in den Folgejahren geschaffen. Zunächst begründeten dann 2012 Herzog Ernst der Fromme und seine Frau Elisabeth Sophia mit dem Christkind die Weihnachtskrippe. Im Jahr darauf zogen die drei Weisen ein, bei denen es sich mit Joseph Meyer, Justus Perthes und Ernst Wilhelm Arnoldi selbstverständlich um drei der bekanntesten Gothaer Persönlichkeiten handelt. Der Historiker und Geograph Prof. Johann Georg August Galletti vervollständigte 2014 als Hirtenfigur die Gothaer Weihnachtskrippe, für die Karin Hübeler auch noch ein Schaf fertigte. Im Jahr 2015 übergab die Holzschnitzmeisterin dem Oberbürgermeister die nächste Figur. Bei dieser handelte es sich um einen schwebenden Engel, der mit den Gesichtszügen der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner gestaltet wurde.

Die Figuren sind aus Fichtenholz des Thüringer Waldes gefertigt. Unterstützt wurde Karin Hübeler von ihrem Mann Winfried, der ebenfalls der Holzschnitzerei zugewandt war und in diesem Jahr verstorben ist.

Die Gothaer Weihnachtskrippe, mit ihren neun Figuren, ist rund um die Uhr im Schaufenster des „Pop-up-stores”, am Hauptmarkt 36, zu besichtigen.

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