In eigener Sache: Fake News enttarnt – dpa dankt

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„Oscar am Freitag“ hatte am Abend des 22. März eine Meldung der Deutschen Presse Agentur (dpa) übernommen.

Die besagte, dass bei der Corona-Pandemie angeblich eine Ansteckungsgefahr über Oberflächenkontakte bestünde. Als Quelle dafür nannte die dpa-Tochter „presseportal.de“ eine Mitteilung des „Deutschen Hygiene-Institut“ (DHI) aus Lübeck.

Nach der Veröffentlichung recherchierte ein Redakteur von „Oscar am Freitag“ zur ursprünglichen Quelle dieser Nachricht und zu Matthias Dräger, dem Sprecher des DHI. Was er fand, war eine äußerst dubiose Homepage des DHI und Informationen von und über dessen Sprecher, die nahelegten, dass es sich um eine Falschnachricht – sprich: Fake News – gehandelt hatte.

Deshalb wurde der Beitrag nach Rücksprache mit Maik Schulz, dem Redaktionsleiter von „Oscar am Freitag“, offline gestellt und dpa resp. „presseportal.de“ informiert.

Von dort gab es binnen einer Stunde folgende Mail:
„Liebe Kollegen, vielen Dank für Euren Hinweis. Wir haben die Meldung überprüft und
wegen der irreführenden Quelle und des Verweises auf die Website
h-2.com aus dem Presseportal genommen. Nochmals ganz herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Bleibt gesund!“

P. S. Solide journalistische Arbeit bedeutet grundsätzlich, Quellen zu prüfen, mindestens einen weiteren glaubwürdigen Beleg für Kernaussagen zu Themen, Ereignissen, Personen zu finden, die im Zusammenhang mit der ersten Quelle stehen.
Das gilt auch oder gerade für uns, obwohl die Redaktion von „Oscar am Freitag“ recht übersichtlich ist…

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