
Der Kreistag traf wieder zusammen und stimmte über verschiedene Anträge ab. Einer davon war zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung im Landkreis. Um neues Personal anzulocken, stellt der Kreis, so der Antrag, Stipendien an Studierende der Medizin oder Zahntechnik aus. Wer Teil des Programms ist, verpföichtet sich nach Abschluss des Studiums fünf Jahre in Gotha zu arbeiten. Eingereicht hatte eine solche Forderung die AfD-Fraktion.
Zum Beschluss der Förderrichtlinie für Studenten der Human- und Zahnmedizin in der
Kreistagssitzung des Landkreises Gotha vom 24. September führt die Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Kreistag Gotha, Miriam Kütter, aus:
„Mit großer Zufriedenheit nehmen wir zur Kenntnis, dass der Kreistag gestern Abend
mehrheitlich eine Förderrichtlinie beschlossen hat, die auf unseren Antrag aus dem Jahr
2023 zurückgeht. Ziel dieser Richtlinie ist es, Medizinstudenten der Human- und
Zahnmedizin sowie weiterbildungswillige Praxisangestellte durch Stipendien zu
unterstützen – verbunden mit der Verpflichtung, anschließend im Landkreis Gotha tätig zu
sein.
Wir sind überzeugt, dass dieses Instrument einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der
ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung im Landkreis Gotha leisten wird. Der
Diskussionsprozess, welcher sich über 1,5 Jahre erstreckte, hat gezeigt, dass unser
Anliegen richtig und notwendig war. Viele Anregungen aus den Fraktionen, vom Runden
Tisch zur ärztlichen Versorgung sowie von den Kassenärztlichen Vereinigungen sind
eingeflossen – das begrüßen wir ausdrücklich und möchten an dieser Stelle auch dem 2.
Beigeordneten Herrn Weber und seinem Team für die konstruktive Arbeit danken.
Die AfD-Fraktion wird sich auch künftig mit konkreten und praxisnahen Vorschlägen für die
Stärkung der Daseinsvorsorge im Landkreis Gotha einsetzen. Mit der neuen Förderrichtlinie
ist ein wichtiger Schritt getan, um die medizinische Versorgung unserer Bürger langfristig
zu sichern.“






















