Ramelow kritisiert im „Spiegel“ Leopoldina-Forderungen

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Forscher der Nationalakademie Leopoldina haben mit ihren am Wochende lffentlich gewordenen Empfehlungen eine wichtige Grundlage für die kommenden Diskussionen zwischen Bund und Ländern gelegt. Am heutigen  Mittwoch wollen Bundesregierung und die Ministerpräsidenten beraten. Gestern hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow einige Empfehlungen stark kritisiert. 

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow stört sich nach Informationen des Spiegel  etwa an der Forderung nach steuerlichen Entlastungen, um die Wirtschaft zu beleben. Sogar eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags regen die Experten an. „Damit kann ich nichts anfangen“, sagte Ramelow dem SPIEGEL. „Das ist pure Ideologie.“ Die Spaltung zwischen Arm und Reich oder Ost und West würde dadurch nur weiter verschärft.

Auch den Vorschlag, so bald wie möglich die Grundschulen zu öffnen, kritisiert der Linkenpolitiker scharf. Das Schulsystem sei auf diese Herausforderung nicht ausgerichtet. „Es gibt nicht genügend Lehrer und nicht genügend Schulen für die geforderten kleinen Klassen.“ Es mangele zudem an Masken, mit denen man Lehrer oder Bus- und Bahnfahrer schützen müsse.

Zm Spiegel-Artikel geht es HIER.

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