TÜV: „Eltern verantwortlich fürs Üben des Schulwegs“

0
673
Foto: TÜV Thüringen

Gotha (red/TÜV THL, 26. August). In wenigen Tagen enden in Mitteldeutschland die Sommerferien, in einigen anderen Bundesländern hat die Schule bereits begonnen. Nach den Ferien nehmen wieder tausende Schüler am Straßenverkehr teil und müssen den täglichen Weg zur Schule und zurück bewältigen – und das ist nicht nur für Erstklässler gefährlich. Vor allem Schulkinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind laut Unfallstatistik besonders gefährdet. Der kürzeste Weg muss dabei nicht immer der sicherste sein.

Am gefährlichsten ist der Weg zur Schule, wenn die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. „Autofahrer sollten nach der Feriensaison verstärkt auf die wieder am Straßenverkehr teilnehmenden Kinder und Jugendlichen achten“, appelliert Verkehrsexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen: „Vor allem die Jüngsten, die den Weg zur Schule erstmals allein absolvieren und noch unerfahren sind, bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit.“

Der kürzeste Weg zur Schule erweise sich bei genauerer Betrachtung oftmals nicht unbedingt als der sicherste. Gerade das Überqueren von verkehrsreichen Straßen und Kreuzungen stellt für die jüngsten Verkehrsteilnehmer eine Herausforderung dar. Eltern sollten darauf drängen, dass ihre Kinder immer Fußgängerüberwege oder Ampeln nutzen und ihnen eindringlich erklären, dass leider nicht jeder Autofahrer rücksichtsvoll unterwegs ist. In jedem Fall sollte der Schulweg so gewählt werden, dass das Überqueren von Straßen nur in gut einsehbaren Bereichen geschieht. Die Straße zwischen parkenden Autos zu passieren erhöht das Unfallrisiko beträchtlich, weil Kinder von Autofahrern aufgrund ihrer kleineren Silhouette viel schlechter wahrgenommen werden als Erwachsene.

Eltern sollten die letzten Tage vor Schulbeginn daher unbedingt nutzen, um mit ihren Sprösslingen den Weg zur Schule und zurück zu üben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT