Wechmarer Heimatverein: Jahreshauptversammlung ernennt Ehrenmitglied

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Evelin Schmidt nimmt für ihren Mann die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft entgegen (Quelle: Wechmarer Heimatverein)
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Im gut besetzten Levin-Clauß-Saal des Landhauses Studnitz in Wechmar trafen sich am Samstag, den 14. März 2026 die Mitglieder des Wechmarer Heimatverein e.V., um im 43. Jahr ihres Bestehens Bilanz zu ziehen über das verflossene Jahr und gleichzeitig Ausblicke zu geben, welche Vorhaben im Jahr 2026 vor den Mitgliedern stehen. Das meldete dier Wechmarer Heimatverein.

Vereinsvorsitzender Knut Kreuch zog eine ausführliche Bilanz der Arbeit und schilderte eindrücklich die Schwierigkeiten, die auch dazu führten, dass acht Mitglieder 2025 den Verein verließen. Mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Waltraud Hastolz, Edda Fischer, Horst Ehrhardt und Dr. Edgar Jannott zählt der Wechmarer Heimatverein zum Jahresende 2025 genau 118 Mitglieder, die in ganz Deutschland und den USA zu Hause sind. Höhepunkte 2025 waren das Wechmarer Sommertheater im Hof des Landhauses Studnitz oder der Festakt „40 Jahre Heimatmuseum Wechmar“. Sehr gut etabliert haben sich die Heimatabende im Landhaus Studnitz, wo sechsmal im Jahr die verschiedensten Geschichten aus der Heimat erzählt werden. Mit Erfolgsformaten wie dem Wechmarer Laubmännchenfest am Freitag vor Pfingsten, dem Wechmarer Weihnachtsmarkt am Freitag und Samstag vor dem 1. Advent oder den Konzerten der Wechmarer Mühlenpfeiffer, will der Verein auch im Jahr 2026 wieder seinen Vereinszweck erfüllen.

Die schönste Aufgabe, die vor den Mitgliedern 2026 liegt, sind die Veit-Bach-Festspiele Wechmar, die seit dem Jahr 2000 nun zum siebten Male durchgeführt werden. Am 11. und 12. September 2026 hebt sich in der Sankt Viti Kirche Wechmar der Vorhang für das Volksschauspiel „Anna Bach des Spielmanns Teufelsweib“, wo 50 Theaterspielerinnen und Theaterspieler die Bühne betreten, nachdem sie wochenlang vorher die Kirche zu einem Schauspielraum hergerichtet haben. Die Karten für das Spiel sind im Internet und im Vorverkauf erhältlich.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden mit einer Ehrenurkunde geehrt für 40-jährige Mitgliedschaft: Grit Schack, Gudrun Röder, Monika Kreuch und Werner Kästner. Seit 30 Jahren ist Siegmar Gleichmar Mitglied im Verein, er erhielt ebenfalls eine Ehrenurkunde. Mit der „Hans-Adam-von-Studnitz-Medaille“ für zwei Jahrzehnte aktive Vereinsarbeit konnten geehrt werden Dieter Kopp in Heidelberg, Alexander Freiherr von Wechmar in Hollywood, Rainer Schmidt aus Bad Langensalza sowie Wilma Kronfeld aus Wechmar und Johanna Schack aus Dresden.

Ehrenmitgliedschaft verliehen

Eine besondere Ehrung wurde Heimatfreund Regino Schmidt zuteil. Seit dem 05. Dezember 1992Mitglied des Vereins und Trachtenträger, ist der über sieben Jahrzehnte lang aktive Turner und Musiker die „Stimme des Gesangs im Heimatverein“. 2004 spielte er die Hauptrolle des Hans Bach im gleichnamigen Volksschauspiel, seit 2008 aktiver Wechmarer Mühlenpfeiffer und seit 2009 auch Vorstandsmitglied, votierte die Mitgliederversammlung einstimmig für seine Auszeichnung als Ehrenmitglied des Vereins. Leider erkrankt, konnte Regino die besondere Würdigung nicht persönlich entgegennehmen, sodass seine Frau Evelin die Ehrenurkunde aus den Händen des Vereinsvorstandes bekam, um sie ihrem Mann zu überreichen.

Zwischen Reinigung und Erhaltung des Landhauses Studnitz, Vorbereitung und Durchführung von Heimatabenden sowie den Gedanken zum 28. Wechmarer Laubmännchenfest oder dem Vereinsausflug zu Himmelfahrt muss 2026 besonders Zeit bleiben für die aufwendigen Proben und den schwierigen Bühnenaufbau für die Veit-Bach-Festspiele Wechmar 2026, auf die sich schon ein ganzes Dorf freut, das stolz darauf ist, dass einst aus Ungarn geflüchtete Menschen nach Wechmar kamen, um die größte Musikerdynastie aller Zeiten aufzubauen.

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