Über Diskussionen wird in Jena diskutiert

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Die Streitkultur in Deutschland liegt im Argen, in sozialen Netzwerken herrscht ein rauer Ton. Differenzierende Meinungen sind nicht gefragt, Schwarz-Weiß-Denken bestimmt den Diskurs. In dieser Stimmungslage bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) der Universität Jena eine Diskussionsrunde an. „Gespaltene Gesellschaft? Zwischen Angst, Hass und Vorurteilen“, so ist die Veranstaltung überschrieben, die am Dienstag (14. November) um 18.00 Uhr in der Villa Rosenthal (Mälzerstraße 11) beginnt. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Zunächst wird die Vorurteilsforscherin Prof. Dr. Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein darüber sprechen, wie Vorurteile und menschenfeindliche Einstellungen entstehen. Warum gibt es die Vorstellung von der Ungleichwertigkeit bestimmter Menschen? Sind tatsächlich besonders Menschen mit niedrigen Einkommen und geringer Bildung anfällig für menschenverachtende, rechtsextreme Meinungen und können sie demokratische Prozesse nicht mehr nachvollziehen?

Passend dazu stellt der Soziologe Prof. Dr. Heinrich Best von der Universität Jena die politischen Einstellungen der Thüringer Bevölkerung anhand des aktuellen „Thüringen Monitors“ vor. Francis Seeck, Anti-Klassismus- und Antidiskriminierungstrainerin aus Berlin (Humboldt-Universität) spricht darüber, wo Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder Position in unserer Gesellschaft benachteiligt werden.

Die Sicht der Politik bringt die Thüringer Landtagsabgeordnete Diana Lehmann (SPD) in die Diskussion ein.

Die Gäste sind ausdrücklich aufgefordert, sich in die Diskussion einzubringen. Teilnehmer werden um Anmeldung gebeten: info.erfurt@fes.de .

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