Premiere: Texte der gefälschten „Hitler-Tagebücher“ werden öffentlich

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Abgebildet ist die Titelseite der Zeitschrift "Stern", 36.1983. Foto: Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. Z 92/519/1983/18Urheber:Gruner + Jahr (Verlag) Dieses Objekt ist in der Dauerausstellung im Haus der Geschichte (Bonn) zu sehen.

Gotha (red/turi2.de). Die Fälschungen, die den „Stern“ 1983 in seine schwerste Krise stürzten, erblicken heute erstmals das Licht der Öffentlichkeit: Der NDR veröffentlicht die Texte des Fälschers Konrad Kujau um 18 Uhr gemeinsam mit einer kritischen Auswertung online und in der Sendung „Reschke Fernsehen“.

Darin wird offenbar klar, dass Kujau stärker als bisher bekannt in Neo­nazi-Strukturen ein­gebunden war, und mit seinen Texten Geschichts­fälschung betrieben hat.

So werde in den gefälschten Tage­büchern der Massen­mord an den Juden konsequent geleugnet. Der „stern“ sagt, er habe die Tage­bücher nicht für die Öffentlichkeit freigegeben, um „Miss­brauch zu verhindern“.

Quelle und mehr Details: Presseportal

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