Ramelow will 2024 wieder antreten

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Ministerpräsident Bodo Ramelow; Foto: Thüringer Staatskanzlei (TSK)

Gotha (red, 4. November). Laut „Süddeutscher Zeitung“ und anderen Medien will Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Landtagswahl 2024 erneut als Spitzenkandidat der Linken antreten. Wenn die Gremien seiner Partei zustimmten, wolle er dem Land ein Angebot machen.
Die Thüringer Linke will am 26. November über Ramelows mögliche Spitzenkandidatur beraten.
Ramelow habe gesagt, es schrecke ihn nicht, dass die AfD in Thüringen in Umfragen derzeit stärkste Kraft ist: „Es motiviert mich.“

Auf diese Meldung folgte unverzüglich eine Mitteilung vom Generalsekretär der CDU Thüringens, Christian Herrgott. Der sagte, Ramelow sei nicht die Zukunft Thüringens: „Er hat schon lange nicht mehr den Elan und die Kraft, für ein besseres Thüringen zu kämpfen. Er erscheint zunehmend als amtsmüde. Die letzten zwei Jahre gleichen einem lustlosen Durchwursteln. Bodo Ramelow und seine Regierung haben keine Idee für unser Land. In den größten Krisen, mit denen wir in Thüringen in den letzten Jahren zu kämpfen hatten, hat uns die Ramelow-Regierung im Stich gelassen.“

Auch der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Bühl, verweist auf die ernüchternde Bilanz der Ramelow-Regierung. „Bodo Ramelow ist angetreten, um in Thüringen vieles besser zu machen. Das Gegenteil ist passiert: Thüringen trägt in den allermeisten Bereichen die Rote Laterne. Was Bodo Ramelow in den letzten 10 Jahren nicht geschafft hat, wird er auch in fünf weiteren Jahren nicht schaffen.“

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