Aus dem Polizeibericht vom 29. Juni (II)

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Landkreis (red/ots, 29. Juni, Stand 14 Uhr)

Betrug im großen Stil
Gotha. Über eine Internetplattform hatte eine 30-Jährige aus dem Landkreis Gotha im Mai 2020 ein Jobangebot von einem vermeintlichen Arbeitgeber aus Skandinavien angenommen.
Ihr Job war es, Pakete an ihrer Wohnanschrift anzunehmen, einen neuen Adressaufkleber anzubringen und diese Pakete dann weiter ins Ausland zu versenden.
Zum anderen wurden Geldbeträge auf ihr Privatkonto überwiesen, die sie anonymisiert in Bitcoins weiterleiten sollte.
Für die Arbeitsleistung wurden ihr monatlich 2.500 Euro Lohn zugesichert, den sie jedoch nie erhielt.
Es stellte sich heraus, dass es sich um einen fiktiven Arbeitgeber handelte: Oft bestellen Betrüger deutschlandweit Waren auf den Namen ihrer Opfer, ohne den jeweiligen Kaufpreis zu entrichten.
Außerdem überwiesen Ebay-Nutzer Geldbeträge für Bestellungen auf das Konto der Geschädigten, erhielten aber im Gegenzug keine Ware.
Durch solche Betrügereien entstand ein Gesamtschaden im fünfstelligen Bereich.
Die Beamten der Gothaer Kriminalpolizei konnten im Rahmen von internationalen Ermittlungen einen russischen Staatsangehörigen als Tatverdächtigen ermitteln.
Die weiteren Ermittlungen, auch gegen die 30-Jährige, dauern derzeit an.

Ungleiches Duell
Gotha. Gestern gegen 18.25 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Fahrrad die Goethestraße in Richtung Kreuzstraße. An der Kreuzung zur Dorotheenstraße kollidiert er mit dem VW einer 55-Jährigen. stürzte deshalb und verletzte sich leicht.
Er musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Am Fahrrad und dem Pkw entstand Sachschaden.

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