Junior Rockets reisen zum Alba-Bundesliganachwuchs

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Die BIG Junior Rockets Gotha fahren am kommenden Sonntag nach Berlin. Dort wollen sie ab 12.30 Uhr gegen Alba Berlin bestehen. Ein Auswärtserfolg gegen den Gruppenprimus könnte allerdings eine sehr schwere Aufgabe werden.

„Die Hauptstadt ist immer eine Reise wert und schließlich ist das genau der Grund, weswegen wir Jugend-Bundesliga spielen. Wir wollen gegen die Besten antreten“, erinnert Peter Krautwald als BiG-Nachwuchscoach. Berlin sei aber mit vier Siegen aus fünf Spielen das Maß der Dinge in der Gruppe.

„Vor zwei Wochen haben sie jedoch gegen Friedenau verloren. Ganz unschlagbar sind sie also nicht. Wir müssen uns auf jeden Fall strecken und dann sehen, was in Berlin möglich ist“, so Krautwald. Damit nimmt er Bezug auf die Leistung der Junior Rockets, als sie vergangene Woche in Chemnitz gewinnen konnten. „Beeindruckend“ nannte er den Auftritt nach dem Spiel. „Wir sind in einer guten Verfassung und müssen nun unsere Leistung konstant abrufen“, sagt er vor der Partie in der Hauptstadt.

Nicht nur für das Alba-Spiel sei diese Konstanz wichtig. Krautwald: „Wir sind noch nicht in der heißen Phase der Saison, aber so langsam wird es wärmer. Das letzte Drittel der Spielzeit beginnt. Nicht nur im Profibereich, sondern auch in der JBBL sollten die Teams sowie die einzelnen Spieler jetzt in eine gute Form finden, die sie über die restlichen Spiele stabilisieren.“ Nur so sei eine Sportart mit Play-Off-Konstellation erfolgreich zu gestalten.

Nun gibt es sicherlich leichtere Gegner als Alba Berlin zum Auftakt in die „warme Phase“. Die Gothaer verloren ein Vorbereitungsspiel vor der Saison mit zehn Punkten, das Hinspiel im November sogar mit 30. „Damals hatten wir zu Beginn viele Dreier gefressen und lagen sofort aussichtslos im Hintertreffen“, meint Peter Krautwald.

Ob der Trainer nun im Rückspiel auf Tim Herzog zurückgreifen kann, ist noch unsicher. „Hinter Tim steht bisher ein Fragezeichen. Wenn er wieder dabei sein kann, wäre das für uns super. Dann hätten wir mehr Tiefe in der Rotation“, erklärt der Coach. So oder so seien seine Spieler gut genug, um die Hauptstädter zu ärgern.

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