BI Lebensraum Apfelstädt: „Was nicht passt, wird passend gemacht“

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Die Apfelstädt. Foto: Wikipedia/René Kretzler, CC BY-SA 3.0

Apfelstädt (red/rh, 2. Oktober). Die Bürgerinitiative „Lebensraum Apfelstädt“ hat eine Kleine Anfrage im Thüringer Landtag gestartet.

Den Hintergrund nannte BI-Sprecher Rico Hoffmann: „Seit geraumer Zeit kursieren Gerüchte, dass es eine Änderung der Erhaltungsziele unseres FFH-Schutzgebietes geben solle.“

Das Umweltministerium antwortete wie folgt:
„Aktuell wird von der zuständigen Naturschutzbehörde eine Fortschreibung des Natura-2000-Managementplanes, Fachbeitrag Offenland, für das FFH-Gebiet 055 ,Apfelstädtaue zwischen Wechmar und Neudietendorf‘ geprüft. Sollten sich daraus später neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ergeben, ist eine Änderung von Schutzobjekten und/oder Erhaltungszielen nicht auszuschließen.“

Hoffmann dazu: „Unsere Erkenntnis aus dieser Antwort: ,Was nicht passt, wird passend gemacht.‘ Die zweifelhafte Altrechtsfeststellung ohne Umweltverträglichkeitsprüfung zum Betreiben der Westringkaskade, unter lgnorieren der im Managementplan erwarteten und nun eingetretenen Folgen, haben zu einer wesentlichen Schädigung am Flusssystem der Apfelstädt geführt. Die nunmehr laufenden Untersuchungen und Erkenntnisse werden dazu führen, dass unser FFH-Gebiet zu einem Trockenlandgebiet erklärt wird und somit das Gebaren der Thüringer Fernwasserversorgung – unter Duldung des Umweltministeriums –  eine weitere Rechtfertigung erfährt.“

Vom Korn zum Brot e. V.

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