Deutsche Post soll Postzustellung ändern wollen

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Symbolbild: Jeremy Marx auf Pixabay

Gotha (red/turi2.de). Die Deutsche Post soll nach einem Bericht der „Welt“ die Möglichkeit prüfen, aus der sogenannten Universal­dienst­leistung auszusteigen. Damit wäre der Konzern nicht mehr für die flächen­deckende Zustellung der Post zuständig und würde die Pflicht an den Staat zurück­geben.

Im Konzern­vorstand gebe es Plan­spiele über einen solchen Ausstieg, schreibt „Welt“ und beruft sich auf Informationen aus dem Betriebs­rat. Auch in einer Mitarbeiter-Zeitschrift habe der Betriebs­rat einer Berliner Nieder­lassung geschrieben, der Post­vorstand habe in verschiedenen Gesprächen durchblicken lassen, dass man sich aus der Erbringung des Universal­dienstes zurück­zuziehen wolle, wenn nicht mehr genügend Geld in Deutschland erwirtschaftet werden könne.

Für Verbraucher könnte das bedeuten, dass die Briefpost statt an sechs nur noch an fünf oder vier Werktagen kommt. Post-Beschäftigte fordern derzeit 15 % mehr Lohn. Anfang Februar soll das nächste Treffen zwischen dem Post­vorstand und der Gewerkschaft Verdi stattfinden.

Mehr dazu: turi2.de

H&H Makler

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