Herbststraßensammlung zugunsten LIORA erbrachte 2.173 Euro Spenden

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Symbolfoto: Moritz 320/Pixabay

Gotha (red, 30. November). Mit einem Erlös von 2.173 Euro ist die diesjährige Herbststraßensammlung zugunsten der Begegnungsstätte LIORA zu Ende gegangen.

Trotz Energiekrise, steigenden Preisen und Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität bei vieler Bürgerinnen und Bürgern war die Spendenbereitschaft für Menschen in Armutssituationen groß. „Das Spendenergebnis ist viel höher als wir erwartet hatten. Dies macht uns dankbar und zuversichtlich. Und wir verstehen es auch als Zuspruch für die Arbeit von uns als Kirche und Diakonie für die Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen“, so Tanja Schreyer, Bereichsleiterin der Kreisdiakoniestelle und Organisatorin der Aktion. Sie bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern. „Wir freuen uns auch, dass wir wieder so viele prominente Mitstreiter gewinnen konnten“, so Andrea Schwalbe, Vorstand im Diakoniewerk Gotha.

Gemeinsam mit Landrat Onno Eckert, Oberbürgermeister Knut Kreuch, Landesbischof Friedrich Kramer und vielen weiteren schüttelte sie kräftig die Spendenbüchse. Erfreulicherweise war eine Vielzahl an Menschen dem Aufruf zum Suppe- und Kuchenessen, sowie dem Stöbern beim Benefizbasar gefolgt. Die hübschen Kleinigkeiten wurden im Vorfeld von zahlreichen fleißigen HelferInnen in den diakonischen Einrichtungen und Diensten, den Kirchengemeinde, der Evangelischen Grundschule sowie von vielen Ehrenamtlichen hergestellt. Fleißige Kuchenbäcker bestückten das Kuchenbuffet und die KollegInnen des Bodelschwingh-Hof stellten Suppe und Pavillon zur Verfügung. „Die Herbststraßensammlung ist immer eine Gemeinschaftsaktion und ohne das Engagement all der Mitwirkenden nicht möglich. Wir möchten uns bei allen bedanken, die die Sammlung so großartig unterstützt haben“, so Tanja Schreyer.

Die Spenden aus der diesjährigen Straßensammlung verbleiben zu 75 % unmittelbar in der Begegnungsstätte LIORA. Die Begegnungsstätte LIORA braucht für ihren  Betrieb jährlich 150.000  Euro. Davon müssen etwa 60.000 Euro allein aus Spenden finanziert werden. Ein Viertel erhält die Diakonie Mitteldeutschland, die es im Rahmen ihres Programms „Hilfe vor Ort“ im Antragsverfahren an Sozialkaufhäuser und Tafel, Beratungsstellen und Kinder- und Jugendtreffs weitergibt. Auch LIORA erhält regelmäßig jedes Jahr eine Förderung aus diesem Programm.

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