Präsidiale Konferenz in Sachen Karneval

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Der Verein Gothaer Karnevalsgemeinschaft 1969 e. V. am 6. Februar 2020 in der Gothaer Stadthalle. Foto: Jacob Schröter

Landkreis (red/aw, 18. Dezember). Mittwoch aben trafen sich die Präsidentin und Präsidenten der Faschingsvereine des Gothaer Landes in einer auf Einladung von Landrat Onno Eckert kurzfristig durchgeführten Präsidentenkonferenz.

Entgegen der bisherigen Praxis, dies mehrmals im Jahr und im Wechsel bei unterschiedlichen Vereinen und zu Beginn des Jahres im Landratsamt zu tun, fand das Treffen aber diesmal kontaktlos per Videoschalte statt: Was für manchen aus beruflicher Tätigkeit bereits zur Gewohnheit gehört, war für andere Teilnehmer eine Premiere.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden sich aber auch die Video-Schaltkonferenz-Neulinge schnell und gut im Format zurecht, so dass eine ganze Reihe von Themen besprochen werden konnte, die den Vereinen unter den Nägeln brennen.

„Wo der Schuh drückt“ war eine Formulierung, die im Rahmen der Online-Besprechung einige Male fiel. Hauptsorge der Vereinspräsidenten schien die Sorge zu sein, dass manches Vereinsmitglied nach fast einem Jahr Abstinenz zum Karneval vielleicht nicht wieder den Weg zurück ins Vereinsleben finden könne.

Aber auch völlig gegenläufige Erlebnisse wussten die Präsidenten zu berichten, nämlich dass sie aus den Reihen ihrer Vereine regelmäßig auch die Frage gestellt bekommen, wann denn endlich wieder etwas losgehen könne. Die Sehnsucht, sich zu treffen, zu planen, zu koordinieren und aufzutreten sei groß, so die betroffenen Vereinsmitglieder.

Da auf absehbare Zeit aber wohl nicht mit Veranstaltungen mit physischer Präsenz zu hoffen ist, beschränkte man sich auf einige wenige Veranstaltungstermine unter freiem Himmel im Frühjahr 2021. Aber auch ein kleines Schmankerl, etwa zum Zeitpunkt des ursprünglich vorgesehenen Kreiskarnevalsumzugs im Februar 2021, mit dem auf die Karnevalistinnen und Karnevalisten in Lauerstellung aufmerksam gemacht werden soll, wurde besprochen und in Aussicht gestellt.

Ausgehend von der Frage, wann denn wohl wieder Veranstaltungen möglich sein könnten, tauschten sich die Präsidenten auch darüber aus, ob und was denn an Veranstaltungen in absehbarer Zeit möglich sein könnte. Vorsichtig, aber optimistisch wurden einige wenige Veranstaltungen unter freiem Himmel für das Frühjahr 2021 in Aussicht gestellt. Darüber hinaus wurden aber auch erste Fragen wie beispielsweise die nach dem Kreiskarnevalsumzug mit Blick auf die Faschingssaison 2021/22 erörtert.

Trotz aller Unsicherheit war man sich einig, dass auf diese ausgefallene Saison 2020/21 möglichst wieder eine gewöhnliche Saison mit Bürgermeisterfasching, Kreiskarnevalsumzug, Prunksitzungen, Büttenabenden sowie Kinder- und Rentnerfasching folgen sollte.

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