Ramelow bekam AstraZeneca

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Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) lässt sich von Schwester Manuela Müller in der Praxis von Ulf Zitterbart, Vorsitzender des Thüringer Hausärzteverbandes, mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen Coronavirus impfen. Foto: Miachel Reichel/TSK

Erfurt/Gotha (24. April). Ministerpräsident Bodo Ramelow bekam seine Erstimpfung mit AstraZeneca. Geimpft wurde er bei Dr. med. Ulf Zitterbart, dem Vorsitzenden des Thüringer Hausärzteverbandes, von Schwester Manuela Müller.

„Die Impfkampagne läuft“, so der Ministerpräsident. „Immer mehr Menschen in Thüringen sind mittlerweile geimpft; und dass auch ich nun an der Reihe war, zeigt: Es geht voran.“

Seine erste Reaktion nach der Impfung: „Ich fühle mich sicherer, und ich fühle mich sicher. Sicherer, weil ich künftig weniger Sorge vor einer Infektion bzw. einem schweren Krankheitsverlauf haben muss. Sicher, weil ich mich mit AstraZeneca bewusst für einen Impfstoff entschieden habe, der mein volles Vertrauen hat.“

Er könne nur Jede und Jeden ermutigen, die Öffnung von AstraZeneca für Menschen ab 60 als große Chance zu begreifen. Als Chance, die eigene und die Gesundheit anderer zu schützen. Als Chance, ab Mitte des Jahres endlich wieder ein Leben mit weniger Einschränkungen führen zu können.

Die Thüringer Hausärztinnen und Hausärzte leisten dazu einen entscheidenden Beitrag: „Ich bin sehr froh, dass die Hausarztpraxen seit nunmehr gut zwei Wochen zunehmend an Bedeutung im Kampf gegen die Pandemie gewinnen und dass wir ihr enormes Engagement endlich mit mehr und mehr Impfstoff unterfüttern können.“, so Ramelow. Auch mit Blick auf die Thüringer Impfkampagne #Ärmelhoch sei es ihm eine Freude gewesen, ebenfalls selbigen hochzukrempeln.

Zur noch bestehenden Impfpriorisierung erklärt Ramelow: „Dass diese laut Ankündigung des Bundesgesundheitsministers spätestens im Juni aufgehoben wird, stimmt hoffnungsvoll. Bis dahin aber heißt es, Disziplin zu wahren. Allen, die noch nicht geimpft sind, sage ich: Halten Sie durch. Der Weg zurück in ein ‚normales‘ Leben ist klar erkennbar.“ Dazu zähle auch die Gleichstellung von Geimpften, Genesenen und Getesteten. „Wir arbeiten intensiv an einer solchen Regelung. Da steht auch Berlin im Wort.“

Hintergrund:
Impfberechtigt in Thüringen sind aktuell alle Personen, die in die höchste und die zweithöchste Gruppe der Impfverordnung des Bundes fallen sowie alle Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in weiterführenden Schulen und Berufsschulen tätig sind.

Für den Impfstoff von AstraZeneca sind auch bereits Personen, die mindestens 60 Jahre alt sind impfberechtigt. Impfungen sind hier sowohl in den Impfzentren als auch in den Hausarztpraxen möglich.

Stand 23. April 2021 haben in Thüringen 463.760 Menschen ihre Erstimpfung erhalten (das entspricht 21,7 Prozent). 188.979 Menschen sind bereits vollständig immunisiert (das entspricht 8,9 Prozent). Allein in den Hausarztpraxen haben bis einschließlich 22. April 2021 bereits 66.195 Personen eine Erstimpfung erhalten.

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