Lesung zum Buch über Ramelow: …und manchmal platzt der Kragen“ (aktualisiert)

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Ohrdruf (red, 15. November; aktualisiert). Johannes Maria Fischer, der ehemalige Chefredakteur der „Thüringer Allgemeine“ hat ein Buch mit dem ungewöhnlichen Titel „…und manchmal platzt der Kragen“ über Bodo Ramelow geschrieben.

Er wird es am 17. November ab 19 Uhr im Vereinsraum der Goldberghalle Ohrdruf vorstellen. Die Veranstaltung läuft unter den 2G-Regeln ab, wir bitten daher die Nachweise zur Impfung bzw. Genesung nicht zu vergessen. Selbsttest bzw. PCR-Test sind vor Ort nicht möglich.

In vier großen Kapiteln beschreibt der Journalist und Chefredakteur der „Eßlinger Zeitung“ das Leben und Wirken Bodo Ramelows. In seinem Porträt verbindet Fischer das subjektive Erleben des vielseitigen thüringischen Ministerpräsidenten mit politischen und sozialen Mustern. Er beschreibt Ramelows Metamorphose vom Gewerkschafter zum Politiker, aber auch die Erfahrungen, die Ramelow von Kindheit an mit menschlichem Leid erleben musste. Dabei durchstreift Fischer über ein halbes Jahrhundert deutsche Geschichte, insbesondere die dreißig Jahre seit der Wiedervereinigung. Er führt durch das Labyrinth der Geheimdienste entlang der Abgründe des NSU-Terrorismus, durch die Jahrzehnte der Friedens- und Ökologiebewegungen, durch die verworrene Thüringer Landespolitik und immer wieder quer durch die deutsch-deutsche Geschichte.

Johannes Maria Fischer schreibt vorwiegend für sein eigenes Haus sowie für die Print- und Onlinekanäle von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Zuvor recherchierte und schrieb er fast 30 Jahre lang in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Bei der „Freien Presse“ in Chemnitz war er stellvertretender Chefredakteur, bei der „Lausitzer Rundschau“ und der „Thüringer Allgemeine“ Chefredakteur.

Er wirkte an mehreren Sachbüchern mit und veröffentlichte eine Reihe von Kurzkrimis.

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