Gesetzliche Betreuung – Erwartungen und Möglichkeiten

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Unter dem Titel „Welche Unterstützung bietet eine gesetzliche Betreuung in der Krise?“ laden das Zentrum für seelische Gesundheit Jena der Diakonie Ostthüringen und der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Jena zu einer Informationsveranstaltung für Angehörige von psychisch kranken Menschen ein:

Wann:                       Dienstag, 12. März 2013, 17.00 Uhr

Wo:                            Café 13 im Zentrum für seelische Gesundheit
Neugasse 13, Jena

Angehörige sind oft im Zwiespalt, wie viel Verantwortung sie übernehmen sollen. Sie fragen sich, ob sie von ihrer erkrankten Tochter, ihrem Sohn oder auch der Mutter erwarten können, dass sie sich für oder gegen eine Sache entscheidet und bestimmte Dinge einfach tut. Es herrscht Unsicherheit darüber, ob psychisch Kranke nicht anders können oder ob sie einfach nicht wollen.

Mit diesen Fragen beschäftigen sich das Zentrum für seelische Gesundheit und der  Sozialpsychiatrischen Dienst in der Beratung. Deshalb werden sie in der Informationsveranstaltung erneut thematisiert. Weiterhin geht es darum, wie und wo Anträge für eine Betreuung gestellt werden können, welche Bereiche für Anträge relevant sind und ob es besser ist, psychisch Kranke selbst zu betreuen oder einen Berufsbetreuer zu engagieren.  

Außerdem werden Hilfemöglichkeiten bei Krisen beleuchtet. Was ist beispielsweise, wenn sich ein psychisch kranker Mensch verschuldet oder sein Monatsgeld schon in der ersten Woche ausgibt, Medikamente verweigert oder eine Klinikeinweisung ablehnt? Während der Informationsveranstaltung erhalten Angehörige Antworten auf ihre Fragen. Außerdem ist ein Austausch mit anderen Betroffenen und den Referentinnen möglich.