Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Der Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter lädt ein zu einer Kranzniederlegung am Montag, 27. Januar, 12.30 Uhr am Gedenkstein Heinrichsberg.

„Verfolgung und Neubeginn – die Jüdische Landesgemeinde in Thüringen“ ist das Thema eines Vortrags mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Reinhard Schramm am Dienstag, 28. Januar, 20 Uhr in der Rathausdiele. Reinhard Schramm ist Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen. Die Veranstaltung steht allen Interessenten offen, der Eintritt ist frei. Veranstalter sind die Stadt Jena und der Jenaer Arbeitskreis Judentum. „Wir freuen uns, dass Prof. Schramm zugesagt hat und auf unsere Einladung nach Jena kommt. Er kann vieles aus eigenem Erleben sehr anschaulich berichten. Es wird ganz sicher ein hochemotionaler und interessanter Vortrag“, sagt Gisela Müller, Sprecherin des Jenaer Arbeitskreises.

Der Förderverein der Theologischen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität lädt für Montag, 27. Januar, 18.15 Uhr in den Hörsaal 004 des Theologicum, Fürstengraben 6, zu einem Gedenken an Prof. Dr. Emil Klein ein, der von den Nationalsozialisten verfolgt worden war. Dr. Albrecht Schröter wird an den jüdischen Mediziner erinnern. Schüler aus Neustadt/Orla werden über ihre Fahrt nach Auschwitz berichten und Projektarbeiten vorstellen.
Von 1923 bis 1933 lehrte Emil Klein  als Professor an der Jenaer Universität. Dort erhielt er die erste Professur für Naturheilverfahren an einer deutschen Universität. Nach der nationalsozialistischen musste Klein aufgrund seiner jüdischen Herkunft die Universität verlassen und war danach als Arzt tätig.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Gedenken an die Opfer des Holocaust.

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