Wiener Klassik pur

0
1395

Am Donnerstag, dem 8. Januar 2015 lädt die Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marc Tardue ein zu einer „Schwärmerischen Nacht“ ins Volkshaus Jena. Präsentiert werden eindrucksvolle Spätwerke der Wiener Klassik, die bereits frühromantische Züge erahnen lassen. Es ist das zweite Konzert der neuen Reihe „classic à la carte“, welche sich in der aktuelles Saison ausschließlich dem Dreigestirn Mozart, Haydn und Beethoven widmet.

Schwungvoll, gefühlsbetont geht es um 20 Uhr los mit der berühmten Serenade G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik« von Wolfgang Amadeus Mozart. Anschließend spielen die Jenaer Philharmoniker die Sinfonia concertante B-Dur von Joseph Haydn, die er 1792 während seines ersten England-Aufenthaltes komponierte. Haydn hebt die antiquierte Gattung auf das Niveau seiner späten „Londoner“ Sinfonien und stellt je zwei Streicher und Bläser dem mit Pauken und Trompeten vollbesetzten Orchester gegenüber. Die Solopartien übernehmen die Philharmonie-Musiker Marius Sima (Violine), Ofer Canetti (Violoncello), Gunter Sieberth (Oboe) und Manfred Baumgärtner (Fagott).

Klangliche Kühnheiten bestimmen auch den Charakter der Sinfonie Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven, die am Schluss dieses à la carte-Konzerts zur Aufführung kommt. Dass Mozart ein Vorbild für Beethovens Kompositionen war, lässt dieses Werk deutlich erkennen. Die Sinfonie weist bezüglich ihrer Themenstrukturen klare Parallelen zur Jupiter-Sinfonie von Mozart auf.

Was macht die Sonderstellung der Wiener Klassiker aus? Was macht die Klassik zur legendärsten Ära der Musikgeschichte? Diesen Fragestellungen möchte das Konzert auf den Grund gehen. Die Besucher dürfen sich auf einen musikalisch hochinteressanten Abend freuen, der jede Menge Abwechslung verspricht.

Eintrittskarten gibt’s im Vorverkauf, an der Abendkasse oder im Internet unter www.jenaer-philharmonie.de.

Fliesenstudio Arnold