Auf dem Weg zur Kneipp-Schule

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„Mit ihren vielfältigen Aktivitäten ist die Schule auf dem besten Weg zur Zertifizierung als Kneipp-Schule“, lobt der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pidde das Engagement der Lehrer und Erzieher nach seinem Besuch in der Grundschule „Am Inselsberg“ in Tabarz. Durch die naturnahe und ruhige Lage von Tabarz bietet der Schulstandort ideale Voraussetzungen, das „Kneipp-Projekt“ umzusetzen. „Deshalb versuchen wir die Schüler schrittweise an naturverbundenes Lernen heranzuführen“, betont dabei Schulleiter Frank Schmieder. Für diese vertiefende Arbeit sind  spezielle Weiterbildungen sowie intensive Vorbereitungen notwendig. Stolz ist Schmieder, dass alle seine Lehrer in den Ferien die Kneipp-Ausbildung absolviert haben.

Einiges wurde schon bewegt in Sachen Kneipp in der Grundschule. So ist etwas versteckt, unterhalb des Sportplatzes, ein Barfußpfad durch Schüler errichtet wurden und im Schulgarten entstand ein wunderschön angelegter Kräutergarten. Die von den Schülern angebauten und geernteten Kräuter werden von den heimischen Hotels in Tabarz abgenommen und verarbeitet. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kneipp-Schule, in dem Ort, in dem so vieles an den berühmten Pfarrer erinnert“, betont Schmieder.

Auch an dem EU-Schulobstprogramm nimmt die Schule in Tabarz. Hier bekommen die 95 Mädchen und Jungen ein- oder zweimal pro Woche eine Portion Obst oder Gemüse extra, die durch den Freistaat Thüringen mit finanziert werden. Weniger Anklang findet dagegen die Schulspeisung vor Ort. „Hier liegt die Teilnahme in etwa bei 60 Prozent der Schüler“, weiß Schulleiter Schmieder zu berichten. „Dies liegt sicherlich daran, dass unsere Bedingungen im Speisesaal nicht die optimalsten sind“, gibt er zu Bedenken.  „An der Qualität der angebotenen Speisen kann es nicht liegen“, sagt er.

Dem Schulgebäude, welches in den 80-ger Jahren errichtet wurde, merkt man die Jahre bereits an. Die Klassenräume bedürfen einer Runderneuerung. Alte Lampen und Tapeten prägen hier das Erscheinungsbild. Auch ein Teil des Schulhofes  ist nur bei schönem Wetter nutzbar, ansonsten bilden Dreck und Matsch die Grundlage. Schulleiter Frank Schmieder ist aber guter Hoffnung, dass diese  Mängel Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

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