Am Samstag (21.9.2013) kam es gegen 21:20 Uhr auf der BAB 71 zu einem Unfall in der Abfahrt Arnstadt-Nord.
Ein Pkw hatte sich nach ersten Informationen in der Ausfahrt mehrfach überschlagen. Als die Kollegen der Autobahnpolizei vor Ort eintrafen, war von den Unfallbeteiligten nichts festzustellen. Zehn Minuten später wurde der Pkw als gestohlen gemeldet.
Ein Räderwerk aus Fahndung, Hubschraubereinsatz und Fährtenhund setzte sich in Gang. Man vermutete, dass die vermeintlichen Diebe und Unfallverursacher mit einem anderen Fahrzeug flüchten wollten.
Geflüchtet war man auch, allerdings ins heimische Wohnzimmer. Dort wurden später der Fahrzeughalter und seine Freundin befragt. Es stellte sich heraus, dass seine Freundin nach dem Geschehen den Pkw als gestohlen gemeldet hatte, um den Unfall zu vertuschen.
Der Halter hatte noch leichten Restalkohol. Und – er fuhr auch ohne Führerschein, denn den hatte man ihm bereits von der Führerscheinstelle entzogen. Jetzt wartet der 34-Jährige aus Arnstadt – der der Polizei schon bekannt ist – auf seinen Prozess.
Seine Freundin wartet mit, denn gegen sie wird wegen der Vortäuschung einer Straftat ermittelt.





















