Das Arbeitsmarktgeschehen im Überblick

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Das außergewöhnlich milde Wetter im November ließ Arbeiten in Außenbereichen zu und sorgte dadurch für stabile Arbeitslosenzahlen auf Vormonatsniveau. So waren im aktuellen Berichtsmonat im Bereich der Agentur für Arbeit Jena 13.265 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen, 38 Personen oder 0,3 Prozent mehr als im Oktober. Innerhalb eines Jahres verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 1.434 oder 9,8 Prozent.

Insgesamt wies die Arbeitslosenzahl den niedrigsten Stand in einem November seit 1991 auf.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, blieb im Agenturbezirk Jena mit 7,2 Prozent auf Vormonatsniveau (Vorjahr 8,0 Prozent). Der Thüringer Landesdurchschnitt lag bei 7,8 Prozent.

„Durch die günstigen Witterungsverhältnisse im November war ein Arbeiten im Freien möglich. Saisonbedingte Entlassungen erfolgten bisher nur in Einzelfällen. Deshalb ist es noch nicht zu einen saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit gekommen“, sagte Dr. Ulrich Gawellek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena.

Von Unternehmen und Einrichtungen wurden der Agentur für Arbeit Jena im Berichtsmonat 877 Stellenofferten (ohne optierende Kommune) zur Besetzung unterbreitet, 16 Stellen mehr als im Oktober 2011. Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Stellenzugänge um 13,4 Prozent.

Der Anteil der Stellenzugänge aus dem Bereich der Zeitarbeit betrug im Berichtsmonat  36 Prozent. Weitere Schwerpunkte lagen in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbes (11 Prozent), Gesundheit und Soziales (10 Prozent) und Handel (9 Prozent).

Bei 820 der gemeldeten Stellen handelt es sich um Arbeitsplätze in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. 47 geringfügige Arbeitsstellen (Minijobs) wurden registriert.

Nach Regionen und Rechtskreisen

Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichneten die Hauptagentur Jena und die Geschäftsstelle Stadtroda mit je 6,5 Prozent, die höchste Arbeitslosenquote lag mit 8,6 Prozent in der Geschäftsstelle Pößneck.

Im direkten Vormonatsvergleich registrierten nur die Hauptagentur Jena (-1,1 Prozent) und die Geschäftsstellen Rudolstadt (-1,1 Prozent) sinkende Arbeitslosenzahlen. Die anderen Geschäftsstellen verzeichneten steigende Werte. Den deutlichsten Anstieg wies hier mit 4,2 Prozent die Geschäftsstelle Pößneck aus.

Im gesamten Agenturbezirk wurden im Vorjahresvergleich die Werte deutlich unterschritten. Am spürbarsten sank die Zahl der Arbeitslosen hierbei in der Geschäftsstelle Pößneck (-321; -14,4 Prozent).

Im Vorjahresvergleich verzeichnen alle politischen Kreise eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Dabei erreichte die Stadt Jena erstmals eine Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent.

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