Wanderausstellung zur Infektionsforschung macht vom 30.7. bis 10.9. Station in Jena
„MenschMikrobe“ ist eine Ausstellung über eine schicksalhafte Gemeinschaft: Seit es den Menschen gibt, trägt er Bakterien und Viren, Pilze und Parasiten mit sich, auf seiner Haut, im Mund, im Darm. Die allermeisten Mikroben sind für den Menschen harmlos. Viele sind sogar nützlich. Nur die wenigsten machen krank. Dann aber können sie zur Geißel werden, wie jetzt in der Infektionswelle mit einem besonders aggressiven EHEC-Stamm.
Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum, mit umfassendem Informationsmaterial auch speziell an Schülergruppen, und beantwortet mit zehn Themenstationen grundlegende Fragen – etwa nach der Natur der Mikroorganismen und der Funktion der Körperflora, nach den ökologischen und sozialen Entstehungsbedingungen von Epidemien, der Bedeutung und den Grenzen der Antibiotikatherapie und den Möglichkeiten der Krankheitsverhütung.
„MenschMikrobe“ ist eine Ausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Robert Koch-Instituts. In Jena wird sie von Institutionen realisiert, die auf dem Gebiet der Infektionsforschung arbeiten – Friedrich-Schiller-Universität, Universitätsklinikum Jena,
Zentrum für Innovationskompetenz „Septomics“, Hans-Knöll-Institut, Jena School for Microbial Communication, Zentrum für Sepsis und Sepsisfolgen, Friedrich-Loeffler-Institut und Sepsisgesellschaft – und unterstützt von der Stiftung Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und der Carl Zeiss MicroImaging GmbH.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das aktuelle in Jena bearbeitete Themen der Infektionsforschung in Postern und Vorträgen publikumswirksam darstellt.
Publiziert am 08. Juli 2011, 12:27 Uhr





















