Landtagsabgeordneter Dr. Werner Pidde befragt Pflegeeinrichtungen

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„Wenn wir ein gutes Niveau der Pflege behalten und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessern wollen, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, begründet Dr. Werner Pidde sein Schreiben an die Pflegeheime in seinem Wahlkreis. In Vorbereitung auf ein neues Thüringer Heimgesetz, welches im Herbst dieses Jahres im Landtag beraten werden soll, erfragt der Landtagsabgeordnete die Situation in der stationären Pflege vor Ort. Mit den Antworten der direkt Betroffenen in den Pflege- und Seniorenheimen erhofft der SPD-Politiker, Anregungen und aussagefähige Argumente für das neue Heimgesetz zu finden.

Pidde verweist darauf, dass bis zum Jahr 2025 mindestens

152000 zusätzliche Pflegekräfte in ganz Deutschland benötigt würden. Neue Studien machen deutlich, dass die Zahl der Pflegebedürftigen allein im Landkreis Gotha von heute 4600 auf 6900 im Jahr 2030 ansteigen werden.

Mit der neuen Heimgesetzgebung in Thüringen sollen bessere Mitwirkungsrechte von Heimbewohnern bzw. deren Angehörigen festgeschrieben werden. Auch die Wohnformen für pflegebedürftige Menschen sollen sich an der Lebenswirklichkeit orientieren und gesetzlich festgeschrieben werden. Darüber hinaus soll das neue Gesetz zur Entbürokratisierung und zu mehr Transparenz beitragen.

„Es muss jedem klar sein, dass eine gute Pflege mit Kosten verbunden ist. Die Gesellschaft muss bereit sein, diese Kosten solidarisch zu tragen und denjenigen, die Menschen pflegen, ein gutes Einkommen zu sichern“, so Pidde.


Publiziert am: 08.07.2011; 12:29

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