Mehr als 3 Mio. Euro für „regionale Identität“

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Wanderrastplatz an der Albert-Schweitzer-Hütte in Altenfeld. Foto: RAG Gotha-Ilm-Kreis-Erfurt e. V.

Gotha/Arnstadt (red, 7. April). 109 Projekte wurden durch die LEADER-Förderung in den Landkreisen Gotha und Ilm-Kreis von 2015 an bis heute umgesetzt. Nun endet die Förderperiode und es gelte ein Resümee zu ziehen, so Marie-Luise Will von der Thüringer Landgesellschaft mbH.

38 dieser Vorhaben sind von kommunalen Projektträgern und 71 aus privaten Initiativen umgesetzt worden. Ausgezahlt wurden über 3.3Mio. Euro Fördermittel. „Die Gesamtinvestition in der Region lag dementsprechend höher, da die Vorhabenträger bei EU-Fördermitteln einen Eigenmittelanteil zu leisten haben“, so Will. Die meisten der umgesetzten Projekte seien in den Bereichen „Tourismus und Marketing“ und „Lebensqualität und Daseinsvorsorge“ umgesetzt worden.

Dazu gehören die Herrbergskirche in Neustadt am Rennsteig, das Projekt „Goldhelm geht aufs Land“ in Osthausen-Wülfershausen und der Konsum in Ballstädt oder das Sportlerheim in Marlishausen (Übersicht auf der Homepage).

Dazu habe es eine Vielzahl an Kleinprojekten gegeben wie z. B. der Wanderrastplatz an der Albert-Schweitzer-Hütte in Altenfeld oder der Einbau einer Küche für den Heimatverein in Ingersleben. Diese Kleinprojekte stellten eine Besonderheit in der Förderung dar: sie könnten eine Gesamtinvestition von maximal 5.000 Euro haben, wobei der Eigenmittelanteil als unbare Eigenleistung eingebracht werden können. „Dies nutzten vor allem kleine Vereine in der Region.“

2022 plane die RAG die Erarbeitung einer neuen Regionalen Entwicklungsstrategie, die die Grundlage für die neue Förderperiode von 2023 bis 2027 sein werde.

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