Die Polizei gibt Tipps

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Zwölf Wildunfälle zählten die Polizeiinspektionen Gotha, Eisenach und Anstadt-Ilmenau zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen.

Die zahlreichen Meldungen zu Wildunfällen nimmt die Polizei zum Anlass, einige Hinweise
zum Verhalten nach Wildunfällen zu geben. Solche Unfälle passieren zumeist in den Morgen-
oder Abendstunden. Aber auch bei schlechter Sicht ist Vorsicht geboten. Auf bekannten
Streckenabschnitten mit Wildwechsel wird durch Verkehrszeichen darauf hingewiesen.

Das Wild sucht sich jedoch auch neue Wechsel. Auf den Straßenabschnitten mit bekanntem
Wildwechsel sollte mit angepasster Geschwindigkeit vorausschauend gefahren und ausreichend
Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug gehalten werden. Taucht ein Tier am
Straßenrand auf, sofort das Tempo reduzieren. Wo ein Wildtier ist, ist meist auch ein zweites.

Kommt es trotz aller Vorsicht zum Unfall, muss die Unfallstelle gesichert werden. Die
Warnblinkanlage einschalten, das Warndreieck aufstellen und ggf. Verletzte versorgen und
die Polizei verständigen. Die Polizei informiert den für den Unfallort zuständigen Jagdpächter,
der sich um das verletzte oder auch getötete Tier kümmert. Keinesfalls dürfen verletzte
oder getötete Tiere angefasst oder gar ins eigene Auto geladen werden. Die Polizei stellt auf
Verlangen eine Wildunfallbescheinigung aus.