Am Samstag, dem 01.06.2013 wurde der DRK-Sanitäts- und Betreuungszug des DRK-Kreisverbandes Gotha in Alarmbereitschaft versetzt und die Personalstärke durch die Rettungsleitstelle abgefragt. Dazu schreibt Andreas Brandau, Leiter NHG (Nationale- Hilfs- Gesellschaft) im DRK Kreisverband Gotha, in einer Pressemitteilung:
Zunächst sollten wir am Samstag noch im Bereich Erfurt zu Evakuierungs-maßnahmen eingesetzt werden. Dazu kam es dann aber nicht mehr. Am Sonntag, dem 02.06.2013 gingen um 17:15 Uhr unsere Funkmelder auf: Alarmierung des Sanitäts- und Betreuungszuges zum Hochwassereinsatz nach Berga / Elster.
Nach dem Eintreffen der über 40 Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum des DRK-Kreisverbandes Gotha und Rücksprache mit der Rettungsleitstelle in Gotha wurden erste Gespräche mit den Arbeitgebern der ehrenamtlichen DRK- Kameraden geführt, um deren Freistellung über einen längeren Zeitraum zu klären.
Nach dem dieses erfolgt war konnten wir um 19:30 Uhr die ersten 25 Einsatzkräfte mit einen KTW B, einen LKW Betreuung mit Feldkochherd, einen Arzttruppwagen, einen Materialtransportwagen, einen Zugtruppwagen und einen ETG (Einsatzfahrzeug Technische Gruppe) in die Hochwasserregion entsenden.
Nach dem Eintreffen in Berga / Elster um 21:30 Uhr und erster Lagebesprechung wurde im Gemeinschaftshaus der Stadt durch unsere Einsatzkräfte eine Notunterkunft eingerichtet und ein Küchenzentrum aufgebaut. Auch eine Sanitätsstation für Verletzte und zu pflegende Betroffene wurde hergerichtet.
Die ersten Betroffenen konnten aufgenommen werden und weitere notwendige Mittel wurden angefordert, welche noch in der gleichen Nacht dann zugeführt wurden.
Gegen 02:30 Uhr war die Einrichtung der Notunterkunft abgeschlossen und es begann die Versorgung der Betroffenen und der Einsatzkräfte vor Ort. Unsere Einsatzkräfte gingen nach 25 Stunden dann in die dringend ersehnte Pause, um sich für den nächsten Tag zu regenerieren.
Allen Einsatzkräften des DRK Kreisverbandes Gotha sei an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.
Nicht zu vergessen sei ein besonderer Dank den Arbeitgebern, die es ermöglicht haben, unsere Kameraden von der Arbeit freizustellten, um den Betroffenen in dem Hochwassergebiet, die teilweise vor den Nichts stehen in ihrer Not zu Helfen und Trost zu spenden.






















