Gothaer Oststadt-Schüler Thüringer Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

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Mit ihrer Arbeit: „… und raus bist DU!“ wurden sieben Schülerinnen und Schüler der Gothaer Oststadt-Schule im September Thüringer Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Im Frühjahr 2015 hatten Juliette Anhalt, Nicolas Dorn, Janis Dreilich, Madeleine Miotke, Celina Ridzewski, Marie Secker und Adrian Zabelaj einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht, der sich mit der „Aktion Ungeziefer“ und den daraus resultierenden Schicksalen der betroffenen DDR-Bürger beschäftigt.

Unter Anleitung ihres Geschichtslehrers Cornelius Schmidt und der Referendarin Karolin Götz entstand eine Arbeit über die Situation in grenznahen Orten, aus denen im Juni 1952 „politisch unzuverlässige“ Menschen entschädigungslos aus Haus und Hof vertrieben wurden. Die Wettbewerbssieger stellten diese heute im Rahmen der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters vor. Den insgesamt vierten Landessieg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (2007, 2009, 2013, 2015) teilen sich die Oststadt-Schülerinnen und Schüler mit Schülergruppen aus Jena und Rudolstadt.

Oberbürgermeister Knut Kreuch würdigte die ausgezeichnete Arbeit der Oststadt-Schüler mit dem Verweis auf den Beginn seiner eigenen historischen Forschungen. „Ich weiß, geschichtliche Forschungen sind nicht einfach, oft sind sie sogar sehr mühsam. Arbeiten aber mehrere an einem solchen Projekt und trägt jeder seinen Teil dazu bei, dann fügt sich die Historie wie ein Puzzle zusammen. Am Ende kann man eine Arbeit präsentieren, die Lob und Anerkennung von höchster Stelle findet.“
 

(Beitragsbild von Lutz Ebhardt)

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