Härtetest für Spitzenreiter Science City

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Es ist angerichtet zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel der 2.Basketball-Bundesliga am Freitagabend um 20.00 Uhr. Nachdem Science City Jena am zurückliegenden Wochenende seine Begegnung in Nürnberg gewonnen hatte, die Niedersachsen ihrerseits die Aufgabe in Köln souverän lösen konnten, kommt es nun zum langersehnten Showdown in Vechta. Im Gastspiel des Spitzenreiters aus Ostthüringen im längst ausverkauften Rasta-Dome treffen die beiden besten Teams der ProA aufeinander, werden sich wie schon im Hinspiel an der Saale einen vorab prognostizierten heißen Kampf um die Tabellenführung liefern.

Den ersten Schlagabtausch gewannen Jenas Basketball-Riesen Ende November verdient mit 76:73, als sie den bereits vor Saisonstart als großen Aufstiegsfavoriten gehandelten Club aus Niedersachsen damals ohne Anführer Immanuel McElroy bezwangen. Dennoch startet Science City erstmalig seit Monaten nicht als Favorit in den Spieltag. „Beide Teams haben sich dieses Spiel verdient. Das Duell ist sicher vergleichbar mit den Duellen gegen Göttingen oder Würzburg in den zurückliegenden Jahren. Diese Begegnungen waren die Highlights der jeweiligen Saison“, sagt Jenas Trainer Björn Harmsen vorab. „Es ist eine richtungsweisende Partie und wir sind stolz darauf als Tabellenführer nach Vechta aufbrechen zu können. Unser Gegner wurde vor der Saison von allen Trainern der Liga als Nummer 1 gehandelt, wo er aufgrund des mit Abstand größten Budgets auch eigentlich hingehört“, sagt Harmsen. „Wir haben zu Hause gegen Vechta unsere wohl beste Saisonleistung abgeliefert, haben als Mannschaft überzeugt und die hohe individuelle Qualität der Rasta schlagen können. Uns erwartet eine tolle Stimmung, eine schöne Atmosphäre und ein sehr angenehmes Publikum. Schon aus diesem Grund fährt die Mannschaft, fahren wir als Trainer hochkonzentriert und vor allem hochmotiviert nach Niedersachsen“, so Harmsen.

Während die unterschiedlichen Waffen der beiden Kontrahenten längst bis ins Detail analysiert wurden, die Tiefe der Kader eine neben der Qualitäten sicherlich ebenso große Bedeutung spielen wird, dürfte es im Gipfeltreffen wie schon im Hinspiel auf Kleinigkeiten ankommen, die den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. „Wir hatten aufgrund der späten Rückkehr am Sonntag aus Nürnberg nur den Dienstag, den Mittwoch und den Donnerstag um das Team auf Vechta vorzubereiten. Dennoch braucht es nicht zuletzt beim Blick auf den Gegner nicht vieler Worte, um die Jungs einzustellen, auf das Spiel einzustimmen und zu motivieren“, so Harmsen.

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