Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Ein ereignisreiches Jahr – auch in sportlicher Hinsicht. Zeit, einmal Bilanz zu ziehen. Oscar am Freitag-Redakteur Falk Böttger sprach mit Elisabeth Wackernagel, Vorsitzende des Stadtsportbund Jena e. V., über Höhepunkte des vergangenen Jahres und Pläne für das kommende.
„Eigentlich ist es fast ein bisschen zu früh, eine Bilanz zu ziehen. Zumindest, was die Mitgliederstatistiken der Vereine betrifft. Denn die exakten Zahlen werden immer erst am 31. Dezember erhoben“, sagt Elisabeth Wackernagel. Sie gehe aber davon aus, dass sich die Mitgliederzahlen im Vergleich zum Jahr 2010 nur geringfügig verändert haben. „Es war ein sehr stabiles Jahr. Aktuell sind 110 Vereine mit insgesamt ca. 22000 Mitgliedern beim Stadtsportbund gemeldet“, so die 64-Jährige.
Wenn überhaupt, so Wackernagel, sei mit einem geringen Rückgang der Mitgliederzahlen zu rechnen. Das hänge damit zusammen, dass sich einige Abteilungen des TuS herausgelöst haben und nun eigenständige Vereine bilden. Im Klartext sind das die Abteilungen Turnen, Leichtathletik und Judo. Dass es nur bei einem kleinen Mitgliederschwund bleibt, sei vor allem der schnellen Arbeit des Amtsgerichtes Jena zu verdanken. „Dadurch konnten die ehemaligen TuS-Abteilungen unwahrscheinlich schnell eigene Vereine gründen und sind für das nächste Jahr wettkampffähig“, freut sich Wackernagel.
„Bei den sportlichen Höhepunkten sind der Sportlerball und die Ehrung der Sportler des Jahres zu nennen“, meint Vorsitzende Wackernagel. Auch im Bereich Kinder- und Jugendsport war der Stadtsportbund sehr aktiv. „Am 29. Juni haben wir in Zusammenarbeit mit den Jenaer Kitas die 1. Kinderolympiade veranstaltet. Ein voller Erfolg. Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen.“ Selbiges kann man auch über den Sportabzeichen-Tag und den erfolgreichen Frühjahrscross für Kitas und Schulen sagen.
Auch für das Jahr 2012 hat sich der Stadtsportbund natürlich einiges vorgenommen. „2012 wurde vom Europäischen Parlament zum Europäischen Jahr des aktiven Alters und der Solidarität zwischen den Generationen erklärt. Das wollen wir natürlich aufgreifen und gemeinsam mit unseren Sportvereinen in konkreten Projekten umsetzen. Denn aktives Alter ist ohne Sport und Bewegung kaum vorstellbar“, ist sich die Bauingenieurin und Jenaer Stadträtin sicher. Dass der Sport in Jena eine große Rolle spielt, steht für Elisabeth Wackernagel außer Frage: „Jena ist ganz klar eine Sportstadt. Denn alle Leute sind in Bewegung. Nicht nur auf Sportplätzen und in Hallen, sondern auch im Bewegungsraum Natur.“






















