Jugendliche auf Gefahren der Immunschwächekrankheit hinweisen

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Den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember nimmt das Kreisgesund­heitsamt zum Anlass, um in Kooperation mit der Stadtverwaltung Gotha und zahlreichen weiteren Partnern speziell Jugendliche und Heranwachsende auf die Gefahren der Immunschwächekrankheit hinzuweisen. Am Dienstag, 2. Dezember, und Mittwoch, 3. Dezember, dreht sich zunächst in der Regelschule Conrad Ekhof, dann im Jugendzentrum Big Palais in der Gothaer Schäferstraße alles um die Themen Sexualität und Verhütung.

Im Fokus stehen darüber hinaus Fragen aus dem Dunstkreis, etwa Sucht­gefährdungen durch Alkohol und Drogen, Gewalt in Familien oder den Umgang mit Teenie-Schwangerschaften. Angemeldet haben sich bereits rund 150 Mädchen und Jungen für die Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden.

 

Dass AIDS auch in Thüringen ein Thema ist oder sein sollte, zeigt die aktuelle Schätzung des Robert-Koch-Instituts: Es geht von 650 Betroffenen im Freistaat aus, die im Jahr 2013 mit dem HI-Virus lebten bzw. bei denen die Krankheit AIDS bereits ausgebrochen ist. Rund 50 Personen sollen sich neu mit dem HI-Virus infiziert haben. Auf rund fünf Todesfälle taxiert das Robert-Koch-Institut die Mortalitätsrate für Thüringen im vergangenen Jahr. Seit Beginn der Aufzeichnungen über die Krankheit sind im Freistaat etwa 75 Menschen an AIDS gestorben.

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