Zu gleich drei Bränden mussten die Gothaer Feuerwehren innerhalb von 2 Stunden nach Gotha West in der Nacht von Freitag auf Samstag ausrücken.
Um 01.54 Uhr brannten gleich zwei Balkone im leerstehenden Wohnblock in der Lindemannstr.( ehem.Hausnummer 51-53). Auf Grund des starken Windes hatte sich der Brand auf die dahinterliegenden Wohnräume ausgedehnt. Der abgelagerte Sperrmüll gab dem Feuer genügend Nahrung.
Neben der Berufsfeuerwehr kamen auch die Feuerwehr Gotha –Stadtmitte und Gotha –Siebleben zum Einsatz .Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurden die betroffenen Hauseingänge nach möglichen Personen abgesucht.
Die ist erforderlich, da sich doch immer mal Jugendliche oder Wohnsitzlose in diesen leerstehenden Gebäuden aufhalten.
Der Brand konnte mit einem Rohr gelöscht werden. Gegen 02.46 Uhr war der Einsatz beendet und die Kameraden rückten in die Gerätehäuser ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her, in den Wasser getankt wird, Schläuche gewechselt werden und Atemschutzgeräte getauscht werden.
Die Feuerwehrleute waren noch nicht mit der Arbeit fertig, da kam um 02.59 Uhr erneut Alarm. In der Lindemannstraße in demselben leerstehenden Wohnblock brannte es erneut. Diesmal am anderen Ende der Hausnummer 67. Jetzt brannte Sperrmüll im Hauseingang. Dieser Brand war durch die Kaminwirkung heftig.
Die FF Gotha-Siebleben, die noch auf dem Weg zum Gerätehaus war begab sich sofort zur Einsatzstelle. Das Prozedere wie beim ersten Brand war das Gleiche. Brandbekämpfen und Gebäude absuchen. Gegen 03.30 Uhr konnte dieser Einsatz beendet werden und die Feuerwehren begaben sich zu Ihren Standorten.
Doch nicht lange. Um 03.58 Uhr kam über Notruf 112 erneut die Meldung über Brandgeruch. Doch dieses mal aus einem bewohnten Wohnbloch in der Otto-Geithner Str. Bewohner hatten Brandgeruch aus dem Keller wahrgenommen. Das Treppenhaus war auch schon leicht verraucht.
Die Kontrolle des Kellers durch Feuerwehrbeamte der Berufsfeuerwehr ergab eine brennende Kellertür in einem Seitengang. Die Tür wurde entfernt und im Freien abgelöscht. Ein Übergreifen auf Lagermaterial im Keller konnte so verhindert werden.
Der entstandene Schaden ist gering. Die Aufregung bei den Bewohnern umso größer. Gegen 04.35 Uhr war dann endlich Ruhe für die Kameraden der Feuerwehr.
Die Polizei ermittelt zu den Verursachern der Brände. Kann man doch in allen Fällen von Brandstiftung ausgehen.























