Kreisstraße 7 nach 13 Monaten Bauzeit offiziell wieder freigegeben

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Nach rund dreizehnmonatiger Bauzeit ist die Erstsanierung der Kreisstraße 7 zwischen Goldbach und der Kreisgrenze zum Wartburgkreis bei Tüngeda nun vollständig abgeschlossen. Landrat Konrad Gießmann und Wangenheims Bürgermeisterin Martina Rieke gaben die Strecke, die seit einigen Tagen wieder durchgängig befahrbar ist, am Montag (3. November) symbolisch frei. Seit September 2013 war die ehedem buckelige und aus Landesverantwortung übernommene Straße in der Kur. Nicht weniger als 3.050.000 Euro investierte der Landkreis Gotha in die Instandsetzung der Strecke. Knapp zwei Drittel der Summe stellte der Freistaat Thüringen (1.909.500 Euro) über Fördermittel bereit.

 

Arbeiten in Teilabschnitten sicherte Erreichbarkeit

Die Sanierung erfolgte in Teilabschnitten, um die Erreichbarkeit Wangenheims zu sichern. So nahmen sich die ausführenden Unternehmen im Herbst vergangenen Jahres zunächst die freie Strecke zwischen Kreisgrenze und Ortsausgang auf 1,5 Kilometern vor. Aufgrund des milden Winters konnte bereits Ende Januar 2014 mit der Instandsetzung der 3,2 Kilometer langen freien Strecke zwischen Goldbach und Wangenheim begonnen werden. Hier brachten die Straßenbauer die Strecke auch auf das klassische Maß von 5,50 Metern Breite, das die Vorgängerpiste nicht allerorten einhalten konnte. Parallel zur Erstsanierung der freien Strecke nutzte der Wasser- und Abwasserzweckverband Mittleres Nessetal die Gelegenheit, um innerorts die Trinkwasserleitungen zu erneuern und Abwasserkanäle im Wert von zusammen knapp einer Million Euro zu verlegen. Auch die Netzbetreiber ließen die seltene Chance, ihre unterirdisch verlaufenden Versorgungsleitungen zu erneuern, nicht ungenutzt. Nach den umfangreichen Tiefbauarbeiten konnten dann schließlich im Sommer und Herbst 2014 die restlichen 800 Meter der Wangenheimer Ortsdurchfahrt erneuert werden.

„Nicht nur für den Landkreis, sondern auch für die Gemeinde Wangenheim war diese Baumaßnahme ein großer Schritt nach vorn“, würdigte Landrat Konrad Gießmann die Investition mit Blick auf die erneuerten Versorgungsleitungen. „Die Gelegenheit gemeinsam zu nutzen, hat auch dazu geführt, dass sich die Arbeiten über einen relativ langen Zeitraum hingezogen haben. Für das Verständnis aller Wangenheimer und deren Gäste, die teilweise recht weiträumige Umfahrungen erdulden mussten, möchte ich mich im Namen aller beteiligter Bauherren bedanken“, so Gießmann. „Ich denke, die Geduld hat sich gelohnt.“

(Bild: Schnipp-schnapp: Günter Dietmar, Jörg Kellner, Marion Kleine, Martina Rieke und Konrad Gießmann (v. l.) gaben die Straße unter dem prüfenden Blick von Luise Arnold (M. u.) frei.)

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