„Oh, wie schön ist Panama“, ein Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren – nach der gleichnamigen Geschichte von Janosch – kommt am 20. und 21. Mai 2012, um 16 und 19 Uhr & 9 und 11 Uhr im Perthessaal im Londoner Music Pub zur Aufführung.
Die Geschichte: Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten! Der kleine Bär und der kleine Tiger leben vergnügt und zufrieden in einem gemütlichen Haus am Fluss. Eigentlich haben sie alles, was das Herz begehrt: wenn sie Hunger bekommen, geht der kleine Tiger in den Wald, um Pilze zu suchen, und der kleine Bär zum See, um Fische zu angeln. Sie sind dicke Freunde und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind, stark wie ein Bär und stark wie ein Tiger.
Eines Tages aber stoßen sie zufällig auf eine Kiste, die nach Bananen riecht und auf der Panama geschrieben steht. Panama wird zum Land ihrer Träume, das sie unbedingt finden möchten. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und werden von verschiedenen Tieren, die sie unterwegs treffen, in immer andere Richtungen geschickt, bis sie schließlich wieder genau dort landen, wo sie aufgebrochen sind: bei ihrem eigenen Haus am Fluss.
Nun meint ihr, dann hätten sie doch gleich zu Hause bleiben können? Ihr meint, dann hätten sie sich den weiteren Weg besser gespart? Nein! Denn dann hätten sie den Fuchs nicht getroffen, nicht den Maulwurf und – oh Gott, oh Gott, oh Gott – die Henne auch nicht. Und nicht die Maus, den Löwen nicht und nicht die Krähe. Und sie hätten nie erfahren, wie gemütlich es eigentlich zu Hause ist.
Und psst … am Sonntag, dem 20.5. um 19 Uhr gibt es eine Version ab 18 Jahren zu sehen. In dieser Version für Erwachsene bietet sich die Möglichkeit ganz neuer Einblicke in das wahre Verhältnis zwischen Tiger und Bär.
Immer Freunde? Immer nett? Wohl kaum!
Was Kindern aus Rücksicht bisher vorenthalten wurde, wird hier knallhart ans Tageslicht gebracht.
Da beißt der Tiger schon mal dem Bären spielerisch den Daumen blutig, die Maus, erste Begegnung auf dem Weg nach Panama, wird drehbuchswidrig aufgefressen, Frau Huhn verliert den Stringtangariemen beim Federschütteltanz, und Fuchs und Krähe haben einen irgendwie recht anzüglichen Ton.






















