Saisonende für die Hightowers

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Mit der deutlichen 88:60-Niederlage, welche die Science City-Korbjäger am Ostermontag beim Favoriten in Weißenfels zu verschmerzen hatten, endet für sie nun endgültig die Spielzeit 2011/2012. Dieser dritte Misserfolg im dritten Playoff-Spiel lieferte den Vorentscheid des Best-of-Five-Vergleichs zwischen den Hightowers und den Wölfen, den der MBC mit einem Sweep beenden konnte.

Während sich die Basketballer aus Sachsen-Anhalt damit die Qualifikation für die nächste Runde sichern konnten, geht es für die Eichler-Truppe in die verdiente Sommerpause.

Ohne die Verletzten Chase Adams, Eric Vierneisel und Kapitän Christoph Roquette, traten die Thüringer mit einem Rumpfkader im Wolfsbau an – demgegenüber die tief besetzte Mannschaft des MBC stand. Erneut konnten davon allerdings die Jenaer Rookies profitieren und zum Saisonausklang ein weiteres Mal ausgiebige Spielpraxis erlangen. So war es beispielsweise auch Starter Johannes Voigtmann, welcher in der Eingangsphase der Partie großen Anteil daran hatte, dass sein Team die ersten zehn Minuten etwa auf Augenhöhe mit den Hausherren agierte – mit 21:18 endete das Eingangsviertel nahezu ausgeglichen.

Im zweiten Abschnitt jedoch, der klare Vorteile auf Seiten der Gastgeber enthüllte, legten diese bereits den Grundstein für ihren Sieg, der fortan kaum mehr in Frage stand. Nach einem bemerkenswerten 16:1-Lauf setzten sich die Weißenfelser bald auf 18 Zähler (37:19) ab, entschieden dieses Viertel mit insgesamt 23:8 Punkten für sich und konnten somit beim Halbzeitstand von 44:26 beinahe entspannt in die Kabinen gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Jenaer keine Chance, ihren enormen Rückstand aufzuholen und so die Begegnung doch noch einmal spannend zu machen. Unübersehbar dominierten die Aufstiegsaspiranten aus Mitteldeutschland. Beim Zwischenstand von 65:37 ging es ins Schlussviertel der Partie, deren Ausgang in diesem Moment quasi feststand. Dass dieser letzte Abschnitt abermals ausgewogen verlief, bedeutete letztlich nur, dass es bei der vorherigen 28-Punkte-Differenz blieb.

Für die Hightowers, deren Playoff-Ziel nie der potenzielle Aufstieg gewesen war, endet damit eine überaus erfolgreiche Saison. Das Team von Science City ist keinesfalls enttäuscht sondern glücklich darüber, in dieser Spielzeit nie in Abstiegsgefahr gekommen zu sein – stattdessen die Berechtigung zur Playoff-Teilnahme erlangt zu haben. Besonders stolz sind die Thüringer zudem, wie auch Trainer Georg Eichler immer wieder betont hatte, über die Entwicklung der Youngster, deren Leistungen sich sukzessive dem Niveau der Routiniers angenähert haben. Nun geht es für alle Beteiligten erst einmal in die Spielpause – um mit den Planungen für die Saison 2012/2013 fortzufahren.

In Weißenfels spielten: Kenny Barker (16 Pkt., 4 Ass.), Tim Schwartz (10 Pkt., 5 Reb.), Jeremy Black (10 Pkt., 5 Reb.), Johannes Voigtmann (8 Pkt., 9 Reb.), Tyler Kepkay (8 Pkt.), Ermen Reyes-Napoles (5 Pkt.), Jakob Krumbeck ( 3 Pkt.), Josip Peric, Stephan Haukohl, Fabian Strauß

Franziska Staupendahl