Schipanski und Bühl zu Gast in Friedrichroda

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Der Thüringer Wald ist eine Säule des Tourismus im Freistaat. Allein die Region Friedrichroda-Tabarz-Finsterbergen verzeichnet pro Jahr über 700.000 Übernachtungen, 380.000 davon entfallen auf den heilklimatischen Kurort Friedrichroda. Ein guter Grund für den heimischen Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski und den tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Andreas Bühl, sich am Donnerstag (06.10.2016) bei Falk Ortlepp, dem ersten Beigeordneten der Stadt, und Kurdirektor Hagen Schierz über die touristischen Entwicklungen in der Region auszutauschen.

 

„Der Thüringer Wald muss noch stärker vom Freistaat vermarktet werden, derzeit liegt der Fokus zu einseitig auf dem Städtetourismus. Das Beispiel Friedrichroda zeigt, dass attraktive Angebote da sind, sei es der E-Bike-Tourismus oder heilklimatische Anwendungen. Die Verantwortlichen in Stadt- und Kurverwaltung haben wirklich gute Arbeit geleistet “, so Schipanski.

 

„Wir begrüßen grundsätzlich die Einführung des Kurpfennigs, da Kurorte deutlich höhere Aufwendungen haben. Damit ist eine Forderung der CDU-Fraktion umgesetzt worden. Doch ist es völlig falsch, dass die zehn Millionen Euro für diese Zuwendung von den Schlüsselzuweisungen der anderen Kommunen weggenommen wurden. Das kann nicht die Lösung sein, denn die Kommunalfinanzen sind schon so viel zu knapp“, sagte Bühl.

 

Am Rande des Gespräches erörterten die Teilnehmer auch das laufende Enteignungsverfahren des Schlosses Reinhardsbrunn. Schipanski unterstützte dabei die Position der Stadt Friedrichroda, dass der Freistaat das Schloss in seine Obhut nehmen und eine nachhaltige Nutzung sicherstellen solle. Auch der Schlosspark müsse unbedingt weiter öffentlich zugänglich gehalten werden.

 

 

(Beitragsbild: v.l.n.r.: Andreas Bühl, Falk Ortlepp, Hagen Schierz, Tankred Schipanski)

 

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