Spielbericht zum Heimspiel der HSG gegen LHV Hoyerswerda

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Was war das für ein nevenaufreibender Krimi am Samstag Abend im Ernestinum in Gotha. Für beide Teams geht es in jedem Spiel auf`s Neue um Alles. Das war auch an diesem Abend zu spüren. Nervosität von Beginn an war also vorprogramiert, allerdings nicht auf der Seite der Hornets.

Die begannen mit Druck und Konzentriertheit. Nach wenigen Minuten stand es 4:0. Hoyerswerda hatte den Hornets nichts entgegenzusetzen. Doch auf einmal der Bruch, bei den Hornets ging nichts mehr. Die technischen Fehler bestimmten nun das Spiel der Hornets. Die Abwehr hatte komplett den Faden verloren und lies die Gäste gewehren. Wie aus dem Nichts drehte sich das Spiel und Hoyerswerda legte einen Lauf von 9:2 hin.

Fast jeder Ball war drin, fast 20 Minuten erzielten die Hornets kein Tor. Die Hornets konnten zur Halbzeit noch einmal auf 6:9 verkürzen, fanden aber noch nicht ins Spiel zurück.

Das musste nach der Halbzeit besser werden, wurde es aus Sicht der Hornets aber erst einmal nicht. Der LHV Hoyerswerda fand wieder besser ins Spiel und zog weiter auf 11:6 davon. Die Gastgeber fanden dann endlich ins Spiel zurück und verkürzten zwischenzeitlich auf 9:12. So ging das Spiel nun hin und her, allerdings zunehmend geprägt von einer teilweisen überharten Spielweise der Gäste. Das Spiel lebte nun von Unterbrechungen und Diskussionen. Die Hornets hatten sich spielerisch nicht wirklich gefangen, zeigten aber den unbedingten Willen, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.

Der Torhüter der Gäste brachte die Hornets-Spieler zwischendurch zur Verzweiflung, denn wenn etwas auf das Tor kam, hielt er es und wurde von den mitgereisten Fans gefeiert. Aber auch die Hornets hatten in der 2.Halbzeit einen Florian Schneegaß, der seine Jungs im Spiel hielt. Die fanden immer mehr Sicherheit. Das Spiel an sich war nun völlig zerfahren, denn die Gäste nutzen jede Möglichkeit, zu provozieren und machten mit der überharter Spielweise weiter, wohl in der Hoffnung, die nun immer stärker werdenden Hornets aus dem Tritt zu bringen.

Die Gastgeber mussten einiges einstecken, kämpften sich aber heran und gingen kurz vor Ende soagr mit 3 Toren in Führung. Die beiden letzten Minuten hatten es noch einmal in sich. Hoyerswerda konnte noch einmal zulegen, verkürtzte auf 20:21 aus Sicht der Gäste, bevor Q.Alaj Sekunden vor dem Apfiff zum 22:20 Endstand einnetzte.

In der Summe war es ein verdienter Sieg. Für herzschwache Fans war es allerdings ein gefährlicher Abend. Es sind zwei wichtige, erneut erkämpfte Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt, gegen einen direkten Tabellennachbarn, der leider zum Ende der Partie oft am Rande zur Unsportlichkeit agierte.

Hornets: Luckert, Schneegaß, S. Juhnke, St. Juhnke, Kaufmann, Lämmerhirt, Winner, Voigtritter, Q.Alaj, A.Alaj, Stölzner, Trenkelbach, Rothhämel, Moratschke

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