Guten Tag, liebe Leser!
Freuen Sie sich auch auf die Fußball-EM? Oder besser: Haben Sie sich auch auf die EM gefreut? Dass Sport auch Politik ist, wird in diesen Tagen durch die Diskussion um Julia Timoschenko, der ehemaligen Regierungschefin der Ukraine, mal wieder deutlich. Aus Protest gegen die Behandlungsmethoden gegen die erkrankte, arrestierte Politikerin wird die EU-Kommission nicht zur EM reisen. Auch Kanzlerin Merkel soll nach Meinung des Großteils einer Umfrage zum Thema Timoschenko der EM fernbleiben. Eigentlich erwarte ich jeden Tag, dass die Veranstaltung insgesamt abgesagt wird. Und schon werden die ersten politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen laut. In Spiegel online fand ich folgenden Artikel: „Der EM-Streit um Julija Timoschenko droht die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine dauerhaft zu beschädigen. Das Lager von Präsident Janukowitsch warnt Berlin vor wirtschaftlichen Folgen: „Deutsche Hersteller werden verlieren“, sagte Leonid Koschara, Vize-Chef der Regierungspartei …“
Von den Sportlern und vom Fußball ist bei der ganzen Angelegenheit eigentlich kaum noch die Rede, und so geht es am Ende doch wieder nur um Macht und (Öl und Gas) und Geld. Schade, wo doch gerade der Fußball und der Sport allgemein die Menschen in der ganzen Welt begeistert und einander näher bringt. Ich hoffe, dass trotz aller Querelen die Fußball-EM ein Fest des Sports wird – und dass wir Angela Merkel beim Jubeln über die Tore der deutschen Mannschaft beobachten können.
Bis bald!
Conny Schranz























