Das Verhältnis zwischen Kindern und ihren Vätern ist nicht immer einfach, das war bei Shakespeare so und hat sich bis heute allenfalls in den Mitteln der Austragung geändert. Dieser Generationenkonflikt über die Jahrhunderte hinweg ist Thema der Produktion „Titus Andronikus BRIEF AN DEN VATER“, die am Donnerstag, Freitag und Samstag zum letzten Mal im Theaterhaus zu sehen ist.
Regisseur Christoph Rüping und sein Dramaturg Jonas Zipf haben Shakespeares blutiges Mord- und Intrigendrama mit Kafkas introvertiertem Text „Brief an den Vater“ gegengelesen und auch die fünf Darsteller aufgefordert, über ihr Verhältnis zu ihren Vätern zu reflektieren.
Das Ergebnis ist ein Abend, der von den vielfältigen Verletzungen erzählt, die die Generation der Kinder ihren Vätern vorwerfen. Aber was sagen die Väter dazu?
Um diesem Diskurs noch mehr Würze zu verleihen, fordert das Theaterhaus junge Frauen und Männer auf: Schleppt eure Väter ins Theater! Wenn ihr an der Abendkasse glaubhaft machen könnt, dass der ältere Herr an eurer Seite euer Vater ist, bekommt ihr zwei Eintrittskarten zum Preis von einer.
Das gilt natürlich auch umgekehrt: Wenn es Ihnen gelingt, Ihre (erwachsenen) Kinder ins Theaterhaus auszuführen, erhalten Sie Mengenrabatt!
Kartentelefon: 03641/886844
(Foto: Joachim Dette)



















