Tobias Barkschat (RSC Jena) bei Holzhausener Dreieckrennen Dritter

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Bahn- und Straßenradrennfahrer Tobias Barkschat vom RSC Jena ist beim Holzhausener Dreieckrennen in Leipzig aufs Podium gefahren. Der Deutsche Meister in der Mannschaftsverfolgung 2010 hat bei dem Kriterium hinter dem Leipziger Ex-Profi Eric Baumann (32, Team UR Krostitzer – UNIVEGA) und dem Merseburger Henner Rödel (27, Team UR Krostitzer – UNIVEGA) den dritten Platz belegt.

Damit errang der 21-Jährige Barkschat, der mit der Jahreswende vom drittklassigen, professionellen Continental-Team LKT Brandenburg zum thüringischen Amateur-Team Jenatec Cycling wechselte und sich erst von einer schweren Armverletzung erholen musste, nach einen halben Jahr und in dieser Saison überhaupt erstmals wieder eine Platzierung unter den ersten drei. Zugleich sicherte er sich seinen Status als Rennfahrer der A-Klasse. Das Punkterennen über 60 Kilometer (55 Runden) bestimmte das mit 13 Rennfahrern angereiste und zahlenmäßig überlegene Delitzscher Univega-Team sowie Pedaleure der marokkanischen Radsportnationalmannschaft, die seit Januar von Barkschats ehemaligen Bahn-Ausdauer-Bundestrainier Andreas Petermann betreut werden.

Fahrer beider Teams attackierten von der ersten bis zur letzten Runde und machten es den anderen nicht leicht. „Ich habe bei ein paar Wertungen reingehalten“, sagt Tobias Barkschat, der von seinem eigenen Resultat absolut überrascht war. Eine von elf Wertungen gewann der Sprinter, dreimal wurde er Dritter und in der doppelt bepunkteten Schlusswertung Zweiter – und das obwohl eine 120-Grad-Kurve kurz vor dem Zielstrich es nicht leicht machte. „Endlich mal wieder ein Treppchenplatz. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das Rennen wollte ich eigentlich nur als Vorbelastung für ein kommendes – den 49. Großen Preis von Borsum – nutzen.“ Im Wettbewerb gegen die anderen gut 60 Starter kam ihm sein Teamkollege, Bahnspezialist Erik Mohs (ebenfalls RSC Jena / Jenatec Cycling) entgegen. „Er hat mir geholfen, für mich ein paar Löcher zugefahren und zum Ende hin den Sprint angefahren.“ (df) www.jenatec-cycling.de