In der Finalrunde um die Thüringer Meisterschaft belegte der weibliche Nachwuchs des VC Gotha in der Altersklasse U-14 hinter den Vertretungen der Bundesligavereine aus Suhl und Erfurt einen tollen 3.Platz
Nach den Vorrunden mit insgesamt 12 Mannschaften hatten sich vier Teams für die Finalrunde in Suhl qualifiziert, darunter auch die Mädchen des VC Gotha. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ spielten die Gothaerinnen dort zunächst gegen SWE Volley Team Erfurt. Gegen die favorisierten Erfurterinnen gewann der VC Gotha überraschend den 1.Satz.
Nach dem Ausgleich zum 1:1 Satzstand entschied der Tie-Break über den Sieger. Auch hier hielten die VC-Mädels lange mit und mussten sich nach einem guten Spiel nur knapp geschlagen geben.
Im 2. Spiel wartete mit der 1.Mannschaft des VfB Suhl 91, die Suhlerinnen hatten gegen ihre Zweite bereits gewonnen, der schwerste Gegner auf den VC Gotha. Auch hier gelang es den Gothaerinnen den 1.Satz für sich zu entscheiden.
Danach wurde der Nachwuchs des Erstligisten aus Südthüringen stärker und schaffte den Ausgleich. Wieder musste der Tie-Break über den Sieger entscheiden. Mit einer guten Annahme konnten die Gothaerinnen hier mit sechs Punkten in Führung gehen. Leider fällte das Kampfgericht dann einige Fehlentscheidungen und benachteiligte das Gothaer Team mehrfach.
Auch der neutrale Erfurter Trainer gab Gothas Trainerin Petra Kachel Recht, als diese anschließend die Schiedsrichter kritisierte. Schade, dass die jungen Sportlerinnen aus Gotha so um einen durchaus möglichen Sieg gebracht wurden.
Im letzten Spiel gewannen die VC-Mädels gegen die 2.Mannschaft aus Suhl mit 2:0 und wurden damit am Ende Dritter und nahmen anschließend die Bronzemedaillen stolz entgegen. Im Finale setzte sich der VfB Suhl gegen Erfurt durch und wurde Meister 2012/2013.
Zufrieden zeigte sich Gothas Trainerin nach dem Spiel. „Im Gegensatz zu den heutigen Gegnern trainieren unsere Spielerinnen nur zweimal pro Woche. Angesichts dessen kann ich mit der heutigen Leistung der Mädchen zufrieden sein. Sie brauchen sich nicht zu verstecken“, lobte sie ihre Spielerinnen.
Foto: hinten v.l.n.r. Aylin Krämer, Victoria Paessler, Sarah Mühlbach, Alessa Augustin, Sophia Scharf
und vorn v.l.n.r. Michelle Strießbaum, Anna-Sophie Möller





















