„Zwischen Aufbegehren und Anpassen – Jugend in der DDR“

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Der Jugend galt in der SED-Diktatur die besondere Aufmerksamkeit der machthabenden Partei des Staates. Sie verlangte von den Jugendlichen vor allem eines: Anpassung – vom Musikgeschmack bis hin zur Länge der Haare. Zum Idealbild der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) eine von den sozialistischen Idealen überzeugte und vom Hass auf den „Klassenfeind“ erfüllte Jugend.
Dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) waren alle Formen unangepassten Verhaltens verdächtig. Deshalb unterwanderte die Stasi solche Gruppen mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Mit Hilfe der dabei gewonnen Informationen leitete die Geheimpolizei „Zersetzungen“ ein oder inhaftierte Mitglieder von Jugendgruppen.
Trotz des Versuches der totalen Überwachung gelang es der SED im Zusammenspiel mit dem MfS in den 1980er-Jahren nicht, das Entstehen oppositioneller Gruppen zu verhindern. Vor allem im kirchlichen Umfeld wurden kritische Stimmen immer lauter und es entstand eine unabhängige Friedensbewegung.

Der Eintritt ist frei.
Zeitraum: 02.02.2015 – 30.04.2015, Erfurt
täglich: 09.00 – 18.00 Uhr

Ort: BStU, Außenstelle Erfurt, Petersberg, Haus 19, 99084 Erfurt

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