2G+ für Gastro-Branche, Quarantäne verkürzt, Impfpflicht soll kommen

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Grafik: Tumisu/Pixabay

Berlin (red, 7. Januar). Beim ersten Bund-Länder-Gipfel 2022 wurden – wie erwartet – strengere Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Begründet wurden sie vor allem mit der Virus-Mutante Omikron.

2G+ in der Gastronomie
Bundesweit gilt nun 2G+ für die Gastro-Branche: doppelt Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen – für Geboosterte entfällt dessen Notwendigkeit.

(aktualisiert:) Laut WELT soll Bayerns MP Söder sich „skeptisch“ gezeigt haben, ob die 2G+-Regel für die Gastronomie sinnvoll ist. In Bayern seien anders als in anderen Bundesländern bereits seit längerem Bars, Kneipen und Diskotheken geschlossen, sagte Söder in München nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Er habe bei den Beratungen erfolglos auf eine solche konsequentere Regelung gedrungen.

Quarantäneregeln
Die Quarantäne für Kontaktpersonen und Infizierte wird vereinfacht:

  • Kontaktpersonen, die mindestens eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen sind oder frisch genesen, werden von Quarantäne ausgenommen.
  • Ansonsten endet für alle anderen die Quarantäne nach zehn Tagen.
  • Infizierte und Kontaktpersonen können sich zudem nach sieben Tagen durch einen PCR-Test oder einen zertifizierten Antigenschnelltest mit Nachweis freitesten. Das soll vor allem die Arbeitsfähigkeit in der kritischen Infrastruktur – z. B. im Gesundheitswesen, bei Polizei oder Feuerwehr – sichern.

FFP2-Maske generell
Im Handel und im ÖPNV sollen nur noch FFP2-Masken verwendet werden.
Schon geltende Kontaktbeschränkungen und Zugangsauflagen für Veranstaltungen sollen verlängert werden.
Man erinnerte zudem an den Bestand der Homeoffice-Pflicht.

Kontaktbeschränkungen
Die vor Weihnachten verschärften Beschränkungen bleiben bestehen: Auch Geimpfte und Genesene dürfen sich nicht mehr unbegrenzt treffen, sondern maximal zu zehnt, Kinder nicht mitgezählt. Treffen, bei denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, gilt: Es dürfen nur Leute des eigenen und maximal zwei Personen eines anderen Haushalts dabei sein, Kinder nicht mitgezählt.

Bund wie Länder für allgemeine Impfpflicht
Die 16 Länderchefs und Kanzler Scholz bekannten sich zu einer allgemeinen Impfpflicht. Details dazu wurden nicht bekannt gegeben.

Corona-Wirtschaftshilfen
Unter den Folgen der Corona-Pandemie leidende Unternehmen können nach einem Beschluss des Bundes ab sofort weitere Unterstützungsleistungen beantragen.

 

2 KOMMENTARE

  1. Sehr gut jetzt müsste nur noch die Demos von denen die gegen der Impfplicht sind es muss mehr für den Schutz der Polizei zwecks Beschimpfungen und Angreifen der Beamten über den BGH unternommen und verschärft werden. Denn gerade die Sicherheitsorgane bzw. die Polizei sind die jenigen die alles ein stecken müssen. Obwohl Sie für unserer Sicherheit auf den Straßen sorgen und unsere Kinder und Enkelkinder beschützen.

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