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Tüttleben. Heute sollte 13.30 Uhr die Ortsumgehung Tüttleben frei gegeben werden. Wurde sie aber nicht. Jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt, denn Staatssekretärin Susanna Karawanskij vom Infrastruktur-Ministerium verspätete sich…
Gut eine halbe Stunde später startete dann das übliche Procedere. Hans-Karl Rippel, Chef des Landesamtes für Bau und Verkehr, eröffnete den Reigen von Grußworten. Wir üblich, wurden alle persönlich begrüßt, die aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft irgendwie oder irgendwas mit dem Vorhaben zu tun hatten.
Bereits 2016 begannen die Vorbereitungsarbeiten. Artenschützer, Archäologen und Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes kamen zum Einsatz.
Im Herbst 2018 erfolgte dann der Baubeginn.
Doch schon 1995 hatte die Gemeinde im Flächennutzungsplan eine solche Umfahrung geplant. Jetzt also führt auf 3,2 km die dreistreifig ausgebaute Ortsumfahrung nördlich am Ort vorbei.
Gebaut wurde aber nicht nur die Umgehung. Dazu bekamen die 800 Tüttleberinnen und -leber zwei Anschlussstellen – Tüttleben-Ost und Tüttleben-West. Zudem verbindet eine Brücke nun Tüttleben mit Friemar.
Die Trassenführung der neuen B 7 berücksichtigt zudem eine spätere Weiterführung in Richtung Westen für die Ortsumfahrung Siebleben.
13,2 Mio. Euro Kosten trägt der Bund.
Die Umfahrung war nötig, weil täglich durchschnittlich 8.800 Fahrzeuge den Ort passierten, darunter waren 5 % Schwertransporte. Bis 2030 werde sich der Verkehr – dann nun an Tüttleben vorbei – auf 10.000 Fahrzeuge am Tag erhöhen, hatte das Landesamt für Bau und Verkehr prognostiziert.
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